Archiv 2008

Hier finden Sie Berichte und Ankündigungen zu unseren Aktivitäten im Jahr 2008 in umgekehrter chronologischer Reihenfolge (die jüngesten Artikel zuerst). Die Berichte im Archiv 2008 werden nicht mehr verändert.

Tee für Taize

Mittagsgebet in der Messehalle in Brüssel

Malteser aus Köln und Wuppertal verbrachten den Jahreswechsel in Brüssel

Köln/ Wuppertal: Schöne Bescherung, dachte sich Markus Clouth, Leiter Einsatzdienste von den Maltesern in Köln, als eine Woche vor Weihnachten die Bitte vom Organisationsbüro des Europäischen Jugendtreffens von Taizé einging, in Brüssel rund 40.000 Jugendliche mit heißen Getränken zu versorgen. Diese trafen sich vom 29. Dezember bis zum 2. Januar in der Hauptstadt Europas, um gemeinsam zu beten und die Gemeinschaft von Taizé zu erleben. Kurzfristig sagten allerdings die belgischen Streitkräfte und das belgische Rote Kreuz ihre Unterstützung ab, so dass bei den bewährten Maltesern aus dem Rheinland um Hilfe gebeten wurde. "Solche Anfragen sind für uns nicht ungewöhnlich", beschreibt Clouth den Alltag der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer. Aber viele Malteser hätten, soweit sie über Silvester nicht sowieso schon Dienst leisten würden, ihre Freizeit schon verplant. Vor allem die Spezialisten der Feldküchen wären nicht in so großer Anzahl vorhanden, dass der Planer der Kölner Malteser aus den Vollen schöpfen könnte.
Allerdings konnte Clouth schon am Sonntag vor Weihnachten dem Organisationsteam in Brüssel zusagen, dass jeweils eine Feldküche aus Köln und Wuppertal mit fünf Maltesern kommen würden und dass, obwohl die Gliederung Köln mit 30 Helfern bei der Brückenparty in Köln im Einsatz war, während die Wuppertaler Kollegen mit etlichen Helfern in der LTU-Arena die Malteser aus Düsseldorf unterstützten.
Die Malteser haben tagsüber auf dem Messegelände jeweils 1.600l Tee für das Mittag ? und Abendessen gekocht. Zur Unterbringung der Helfer hatte die Organisation des Treffens Räume in einem Pfarrheim bereitgestellt. Leider ließ die Aufgabe, den Tee pünktlich zu den Mahlzeiten zweimal am tag bereit zu stellen wenig Zeit, sich am Programm zu beteiligen. Sebastian Schels, einer der Kölner Helfer: ?Wir hätten gerne häufiger am Programm teilgenommen und mehr von der einmaligen Atmosphäre des Treffens erlebt.? Der Geschmack des Tees wurde von den Teilnehmern gelobt: ?In den vergangenen Jahren war der Tee oft bitter. Hier schmeckt er!? sagt eine erfahrene Teilnehmerin. Auch Frere Georg, der von den Brüdern aus Taizé für die Organisation der Mahlzeiten verantwortlich war, lobte den Tee und zeigte sich mit der Zusammenarbeit mit den Maltesern sehr zufrieden. ?Das nächste Treffen findet zum Jahreswechsel 2009/20010 in Posen/Polen statt. Wir werden die polnischen Malteser frühzeitig anfragen? so Fr. Georg.

Weitere Bilder aus der Teeküche gibt es im Fotoalbum.

Wie planbar ist mein Sterben?

Vortrag zu Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung

Die Kölner Malteser Hospizgruppe Sinnan lädt am 10. November 2008 um 19.00 Uhr zu einem Vortrag von Rechtsanwalt Bernd-Ulrich Drost. Im Mittelpunkt stehen rechtliche Aspekte des Themas "Sterben" wie z.B. die Vorsorgevollmacht und die Patientenverfügung. Die Veranstaltung findet in den Räumen von Sinnan, Gustavstr. 52, 50937 Köln, statt. Um telefonische Anmeldung wird gebeten: 0221-4306406 oder 0170-9266129.

 

1. Kölner Demenzwoche

Malteser bieten Besuchs- und Begleitdienst für Menschen mit Demenz

Das Malteser Krankenhaus St. Hildegardis und die Malteser in Köln haben sich im Rahmen 1. Kölner Demenzwochen sehr erfolgreich mit einer kostenlose Veranstaltung für Interessierte und Angehörige von betroffenen Menschen mit Demenzerkrankungen beteiligt. Die zahlreich erschienenen Teilnehmer wurden informiert über Diagnostik und Therapie von Demenz sowie Kommunikation mit Demenzkranken und hatten die Möglichkeit einer Führung durch die Geriatrische Tagesklinik des Malteser Krankenhauses.

 Die Malteser bieten in Köln einen Besuchs- und Begleitungsdienst für Menschen mit Demenz an und freuen sich auf Menschen, die sich in diesem Dienst ehrenamtlich engagieren möchten.

Social Day

Neu gestalteter Schulhof erfreut nicht nur die Kinder

Der 17.Oktober war in der Grundschule "KGS Mainzer Straße" in der Kölner Südstadt kein normaler Schultag. Grund war der Social Day der Kölner Malteser.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Deutschen Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH (DEG/ Köln) blieben ihren Schreibtischen fern und hatten sich auf dem Schulhof zu schaffen gemacht, zu Hacke, Spaten und Schubkarre gegriffen, Schutt beseitigt, Gartenerde herangefahren, ein Beet angelegt und vieles mehr. Von 9 bis 17 Uhr stand harte körperliche Arbeit im Dienste der guten Sache auf dem Arbeitsplan der Freiwilligen.Unter den staunenden Blicken der Schulkinder und Lehrer.

Bundesweit organisieren die Malteser jährlich einen "Social Day", an dem sich Unternehmens-Mitarbeiter mit praktischem Arbeitseinsatz freiwillig in gemeinnützigen Einrichtungen engagieren. Die Kölner Malteser unterstützten in diesem Jahr das Anliegen der KGS Mainzer Straße, den Schulhof so zu gestalten, dass sich die Kinder dort wieder wohlfühlen können. Da der Schule Mittel und Personal für notwendige Verbesserungen fehlen, konnten die Malteser die DEG gewinnen, um der Schule zu helfen und am Schulhof kräftig zuzupacken. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen, ist Konrektorin Anne Meins begeistert. Ein neues Beet auf dem Schulhof wurde ausgehoben, eingefasst und angelegt und die beschädigten Metallsäulen eines Wandelgangs abgeschliffen und neu gestrichen. Aber der neugestaltete Schulhof erfreut nicht nur Kinder und Lehrer. Auch die DEG-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter waren überrascht, mit wie wenigen Mitteln und Zeitaufwand Veränderungen möglich sind.

Neuer Stadtarzt der Kölner Malteser

Dr. med. D. Molitor

Köln. Der Chefarzt der Abteilung Anästhesiologie und Intensivmedizin im Malteser Krankenhaus St. Hildegardis, Dr. Dieter H. Molitor, übernimmt zusätzliche Aufgaben. Am 25.09.2008 wird er mit einer Feier um 19.00 Uhr im Hildegardis-Krankenhaus (Bachemer Str. 29-33, Konferenzraum 3. OG) von den Kölner Maltesern zum Stadtarzt ernannt. Ein vielfältiges Spektrum erwartet ihn bei seiner ehrenamtlichen Tätigkeit: Neben der Leitung von Aus- und Fortbildungskursen der Kölner Malteser wird er die Mitwirkung des Malteser-Hilfsdienstes im städtischen Rettungsdienst koordinieren, bei den  Kölner Maltesern für das ärztliche und rettungsdienstliche Personal verantwortlich sein, sowie Wallfahrten und andere Veranstaltungen der Kölner Malteser begleiten.

Dr. Molitor ist gespannt darauf. ?Ich glaube, dass dadurch die Synergie-Effekte zwischen den Kölner Maltesern und dem Hildegardis-Krankenhaus intensiviert werden können. Von vermehrten Fortbildungs-Veranstaltungen im Krankenhaus über die Vermittlung von  Praktikantenstellen im Rettungsdienst bis zur Einrichtung eines Medikamenten-Notdepots für die Malteser-Stadtgeschäftsstelle im Krankenhaus ? das alles macht die Wege kürzer, die Zusammenarbeit enger und bringt Vorteile sowohl für das Krankenhaus, als auch für die Kölner Malteser?, meint Molitor.

Er ist sicher, dass sich die neue Funktion mit seinem Beruf vereinbaren lässt. ?Alle Aufgaben als Malteser-Stadtarzt werden natürlich außerhalb meiner Dienste im Hildegardis-Krankenhaus erledigt. Wie viel meiner Freizeit ab sofort den Maltesern gehört, lässt sich jetzt noch nicht sagen und wäre Spekulation - das sollte nach einem Jahr meine Familie beantworten können.?

Wenn Dr. Molitor von den Kölner Maltesern in Anwesenheit des ärztlichen Leiters des Rettungsdienstes der Stadt Köln in einer Feierstunde zum Stadtarzt ernannt wird, hat er an diesem Tag seinen Dienst als Chefarzt schon hinter sich. Und vor ihm liegt noch am gleichen Abend die erste Tätigkeit als Stadtarzt: Eine Fortbildung der Kölner Malteser für Rettungshelfer, -sanitäter und -assistenten.

Gegenbesuch in Krakau

Helfer aus Krakau und Köln transportieren einen Patienten zur Unfallhilfsstelle.

Seit einigen Jahren pflegen die Einsatzdienste der Kölner Malteser eine Partnerschaft mit dem polnischen Maltesern in Krakau (Maltanska Sluzba Medyczna, MSM). Zu Karneval hatten wir Besuch von einer polnischen Gruppe, die mit uns im Einsatz war. Im August war es dann Zeit für einen Gegenbesuch in Krakau. In Kalwaria Zebrzydowska in der Nähe von Krakau betreuen die polnischen Kollegen eine der größten Wallfahrten Polens. Und so machten wir uns zu fünft auf den Weg, um bei diesem Einsatz mitzuarbeiten.

Alle waren begeistert von der Herzlichkeit, mit der wir von den Kollegen aufgenommen wurden. Im Einsatz konnten wir uns davon überzeugen, dass die polnischen Kollegen inzwischen einen guten Standard erreicht haben und die Probleme in einem solchen Einsatz hier wie dort sehr ähnlich sind. Für Karneval 2009 freuen wir uns, die polnischen Malteser wieder in Köln begrüßen zu dürfen.

Neue Schulsanitäter am Rheingymnasium

Im Rahmen einer Projektwoche sind vom 16. bis 20.06.08 am Rheingymnasium in Köln-Mülheim rund 20 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 8 und 9 vom MHD Köln zu Schulsanitätern ausgebildet worden.

Neben Grundlagen der Ersten Hilfe stand auch der Umgang mit Blutdruck- und Blutzuckermessgeräten und dem Beatmungsbeutel und die Übung anhand von realistischen Fallbeispielen auf dem Programm. Zum Abschluss des einwöchigen Lehrgangs wurde das Gelernte in einer schriftlichen und praktischen Prüfung unter Beweis gestellt.

Malteser-Ausbilder Ralf Albert ist mit dem Kurs zufrieden: "Alle Schülerinnen und Schüler haben die Abschlussprüfung bestanden".

Nach getaner Arbeit konnten sich die Nachwuchs-Schulsanitäter zuletzt auch noch mit der Ausrüstung eines KTW vertraut machen. Der Schulsanitätsdienst am Rheingymnasium wird seit 2003 von den Kölner Maltesern betreut.

Kölner Team hat den EM Einsatz in Wien beendet

Kölner Malteser nah am Fan

Am Abend des 14.06.2008 ist das Kölner Team von dem einwöchigen EM Einsatz aus Wien zurückgekehrt. Insgesamt leistete das Kölner Team rund 600 Dienststunden. Ungefähr die Hälfte der Stunden stand es im Rahmen der Nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr (NPGA) für Großschadensereignisse bereit. Zum Glück mussten die Kölner Einheiten im Rahmen der NPGA nicht ausrücken.
Die anderen Dienststunden leiste das Kölner Team in den Sanitätshilfsstellen, auf dem Krankentransportwagen, in Schnelltrupps bzw. Krankentragegruppen und in der medizinischen Basisversorgung (eine Art Notfallambulanz, welche zur Entlastung der Krankenhäuser dient) ab.

Am Ende des Einsatzes lobte Erik Bolldorf, Einsatzleiter der Malteser in Wien, die gute Zusammenarbeit und den hoch professionellen und engagierten Einsatz der deutschen Malteser.
Insgesamt zieht Axel Warstat, Leiter des Kölner Teams ein positives Fazit vom EM Einsatz: "Das Team hatte sowohl in der Freizeit, als auch im Einsatz viel Spaß. So blieb auch neben den Diensten genügend Zeit Wien zu erkunden. Des Weiteren war die Zusammenarbeit mit den Wiener und deutschen Malteser Kollegen hervorragend."

Kölner Malteser in Wien

Wiener Malteser, Kollegen aus Bornheim und das Kölner Team kurz vor einem ihrer Einsätze

Seit Samstag (07.06.2008) unterstützt ein Kölner Team, bestehend aus einer Sanitätsgruppe und einem Krankentransportwagen, die Kollegen vom Malteser Hospitaldienst Austria Bereich Wien bei der Fußballeuropameisterschaft.
"Wir wurden von den Wiener Maltesern sehr herzlich aufgenommen und voll in die Strukturen integriert," freut sich Axel Warstat, Leiter des Kölner Teams.
"Bisher feierten die Fans in Wien die Europameisterschaft friedlich, so dass es zu keinen besonderen medizinischen Zwischenfälle gekommen ist. Auch wenn der Fußballfunke noch nicht alle Wiener erfasst hat." resümiert Alexander Quantius, einer der Rettungssanitäter der Kölner Malteser.
Neben dem Sanitätsdienst beteiligen sich die Malteser an der Nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr. Sie werden auch in Einsatz- und Rufbereitschaft sein, um bei einem Großschadensereignis den österreichischen Einsatzkräften zu helfen.

Kölner Malteser unterstützen Wiener Kollegen

Malteser noch am Kölner Dom - bald am Stephansdom in Wien

Ein Kölner Team bestehend aus insgesamt 10 ehrenamtlichen Helferinnen, Helfern und einem Krankentransportwagen unterstützen eine Woche lang die Kollegen des Malteser Hospitaldienst Austria Bereich Wien anlässlich der Fußball Europameisterschaft in Österreich und der Schweiz.
Dabei profitieren die Kölner von ihren Erfahrungen, die sie während der Fußballweltmeisterschaft 2006 und weiterer Großveranstaltungen gesammelt haben.
"Das Team ist hochmotiviert und wir sind gut vorbereitet. Sicherlich werden wir insbesondere in der Zusammenarbeit mit den östereichischen Kollegen und den Kollegen der anderen Hilfsorganisationen viele neue Erfahrungen sammeln. Der Spaß wird dabei nicht zu Kurz kommen," freut sich Axel Warstat, Leiter des Kölner Teams.
Insgesamt werden 150 Einsatzkräften aus dem gesamten Bundesgebiet in der Zeit der Europameisterschaft vom 07. bis 30. Juni die österreichischen Malteser mit Personal, Material, Krankenwagen und Rettungswagen unterstützen. Die deutschen Einsatzkräfte stehen an den Sanitätshilfsstellen zwischen Hofburg und Universität gemeinsam mit den österreichischen Kollegen für verletzte Fans bereit.

10 Jahre Malteser Hospizgruppe in Köln

Am vergangenen Wochenende feierte die Kölner Malteser Hospizgruppe Sinnan ihr 10 jähriges Jubiläum. Die Feier begann am Freitag (30.05.2008) mit einem Dankgottesdienst und anschließender Feierstunde. Hier trug Baronin von Spiess, die seit den ersten Tagen die Gruppe begleitet, aus der Geschichte der Hospizgruppe diverse Details zusammen, während Dirk Blümke danach in die Zukunft blickte. Anschließend ehrte Alois Schmitz zahlreiche ehrenamtliche Helfer für ihre längjährigen Verdienste.

Nähere Informationen zur Hospizgruppe Sinnan erhalten Sie hier.

 

Malteser unterstützen Fronleichnamsprozession des Doms und übernehmen Erste-Hilfe Ausbildung

Dompropst Norbert Feldhoff, Stadtbeauftragter Hubertus Graf von Plettenberg, Theo Müller, Stadtdechant Johannes Bastgen, stv. Stadtbeauftragter Heinz Wahl (von links)

Als Joachim Kardinal Meisner zu Fronleichnam ein festliches Pontifikalamt auf dem Roncalliplatz feierte und anschließend zusammen mit den Gläubigen in einer Fronleichnamsprozession durch die Straßen der Kölner Altstadt zog, waren auch die Kölner Malteser wieder mit einer großen Delegation aus allen Dienstbereichen vertreten.

Die Malteser waren als Hilfsorganisation der katholischen Kirche dabei jedoch nicht nur Teilnehmer der Eucharistiefeier, sondern auch darüber hinaus während der Veranstaltung engagiert. So ermöglichten die Sozialen Dienste zahlreichen Rollstuhlfahrern die Teilnahme an der Fronleichnamsprozession, für die ein solches Unterfangen ohne Hilfe zu beschwerlich wäre. Unterstützung erhielten die Helfer dabei von der Malteser Jugend. Zur sanitätsdienstlichen Absicherung der Gläubigen stand während der Veranstaltung ein Malteser-Rettungswagen bereit.

Im Anschluss an die Heilige Messe lud der Malteser Hilfsdienst auf dem Parkplatz vor dem Dompfarrsaal traditionell wieder alle Vertreter von Klerus, katholischen Verbänden, Politik und Verwaltung zum gegenseitigen Austausch bei einer Kartoffelsuppe aus der Feldküche und kalten Getränken ein. Hierbei fiel auch der Startschuss einer neuen Ausbildungskooperation. So werden die Malteser ab sofort die Mitarbeiter des Doms in Erster Hilfe und Frühdefibrillation schulen. In diesem Zusammenhang spenden die Malteser einen Automatisierten Externen Defibrillator (AED), der gut sichtbar im Dom hängend zur Verbesserung der Sicherheit seiner Besucher beiträgt. Das Gerät wurde von Hubertus Graf Plettenberg, dem Stadtbeauftragten der Kölner Malteser, an Domprobst Dr. Norbert Feldhoff überreicht. Mit einem AED ist es auch Laien möglich, einem Patienten mit Kammerflimmern - zum Beispiel in Folge eines Herzinfarktes - einen gezielten elektrischen Impuls zuzuführen und so seine Überlebenschancen entscheidend zu verbessern.

Vielen Dank Michael von Brauchitsch...

Michael von Brauchitsch im Einsatz Karneval 2008

...und herzlich willkommen Hubertus Graf von Plettenberg.

Der bisherige Stadtbeauftragte der Kölner Malteser, Michael von Brauchitsch, hat sein Amt aus beruflichen Gründen zur Verfügung gestellt. Die Leitung der Stadtgliederung übernimmt ab sofort kommissarisch der Diözesanleiter Hubertus Graf von Plettenberg.

Wir bedanken uns bei Michael von Brauchitsch für die Arbeit der vergangenen drei Jahre. Der kontinuierliche Aufwärtstrend der Kölner Gliederung in dieser Zeit wäre ohne seine Leitung nicht möglich gewesen. Vielen Dank und wir hoffen, Sie beiben der Gliederung verbunden.

 

 

 

 

 

Koordination bundesweiter Einsätze: AUDI Roadshow

Unter dem Titel "Audi Fahrerlebnisse 2008" hat das Unternehmen Audi seine neuesten Modelle A4 Avant und A3 Cabrio der Öffentlichkeit vorgestellt. Im Rahmen einer Roadshow tourten die Fahrzeuge vom 3. April bis 5. Mai durch die Städte Hamburg, Köln, Frankfurt, München und Berlin und wurden dabei insgesamt rund 6.000 Besuchern in Theorie und Praxis präsentiert. Neben einer Einführung in sämtliche Features und technischen Einzelheiten der neuen Fahrzeuge standen vor allem spannende Fahrerlebnisse auf dem Programm.

Mit dabei waren auch die Malteser, die als Rahmenvertragspartner an allen zehn Veranstaltungstagen den Sanitätsdienst sicherstellten. Koordiniert von der an den MHD Köln angebundenen Koordinationsstelle für bundesweite Einsätze betreuten die Malteser in Neumünster die Roadshow in Hamburg mit einem Krankenwagen, die Malteser in Frankfurt, München und Köln stellten in ihren Städten jeweils zwei Sanitätshelfer inklusive Notfallausrüstung bereit und die Kölner Malteser übernahmen zusätzlich mit einem Krankenwagen den Sanitätsdienst in Berlin, nachdem die örtlichen Kollegen bereits andere Verpflichtungen eingegangen waren. 

Die Koordinationsstelle für bundesweite Einsätze bedankt sich in diesem Zusammenhang bei allen mitwirkenden Gliederungen für die reibungslose Zusammenarbeit!

 

 

Vorbereitungen für die Beerdigung von Philipp Freiherr von Boeselager laufen auf Hochtouren

Vorbereitungen der Kölner Küche

Am morgigen Donnerstag (08.06.2008) findet in Altenahr die Beisetzung des in der Nacht zum ersten Mai verstorbenen Philipp Freiherr von Boeselager statt. Bekannt wurde er als Widerstandskämpfer gegen das nationalsozialistische Regime. 

Ferner war er der Gründer der Krankenwallfahrten des Malteserordens nach Lourdes nach dem zweiten Weltkrieg und einer der Mitwirkenden an der Entstehung des Malteser Hilfsdienstes anfangs der 50er Jahre

Die Kölner Malteser werden bei der Beerdigung ein Service-Team stellen und die 1.000 Gäste mit frisch gekochter Gulaschsuppe, Kaffee und Kuchen versorgen. Dafür werden alle drei Feldkochherde der Kölner Malteser eingesetzt.

Die Malteser trauern um eine prägnante Persönlichkeit in der Deutschen Assoziation des Malteserordens und werden die richtungweisenden Impulse des überzeugenden Katholiken vermissen.

1998 - Einladung - 2008

Wir freuen uns sehr, mit Ihnen das 10 jährige Bestehen
unserer Malteser Hospizgruppe sinnan zu feiern
und laden dazu herzlich ein.

Wechselnde Pfade - Schatten und Licht,
all das hat es in bunter Vielfalt gegeben und
so gehen wir dankbar und auch gerne ins nächste Jahrzehnt.

Freitag, den 30.Mai 2008
14:00 Uhr Dankgottesdienst in St.Karl Borromäus
Begrüßung in der Gustavstraße 52
Vortrag mit Baronin von Spies
Ausblick mit Dirk Blümke

Samstag, den 31.Mai 2008
ab 16:00 Uhr Grillen im Pfarrgarten
von St. Karl Borromäus
Elternorchester der LFS
Luftballonaktion für Kinder

 

Irritation durch SPIEGEL/ Malteser: Erste Hilfe rettet Leben

Mit großer Verwunderung reagieren die Malteser auf Berichte des SPIEGEL über eine Studie der Berliner Charité, in der sowohl die inhaltliche Gewichtung als auch die Realitätsnähe von Erste-Hilfe-Kursen in Frage gestellt wird. Laut Charité gehe es in 9 von 10 Notfalleinsätzen um rein internistische Notfälle, während sich die Kurse fast ausschließlich mit Unfallopfern befassen würden.

"Das ist schlicht falsch," entgegnet Norbert Klöcker, Ausbildungsleiter der Malteser in Deutschland. "Bereits seit Ende der 80er Jahre gibt es in Deutschland kein Lehrgangsangebot mehr, in dem nicht die Herz-Lungen-Wiederbelebung vermittelt wird." Die Versorgung von Herz-Kreislauferkrankungen, Schlaganfällen oder Atemwegsproblemen gehört zu den Standard-Inhalten der Lehrgänge," so Klöcker. Ein Erste-Hilfe-Kurs sei deutlich umfassender gestaltet und berücksichtige alle möglichen Notfallszenarien. "Der Ersthelfer möchte schließlich nicht nur bei einem Asthma-Anfall helfen können, sondern natürlich auch dem Kind, das mit dem Fahrrad gestürzt ist", erläutert Klöcker weiter.

Die Malteser verweisen in diesem Zusammenhang auf einschlägige Erhebungen und Statistiken der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt-Bericht M 28, erschienen 2007), nach denen nur jeder zweite Notfall internistischer Natur  ist (nicht neun von zehn). Mehr als 20 Prozent der Notfälle sind demnach unfallbedingt. "Die grundlegenden Maßnahmen sind selbstverständlich in den Lehrgängen enthalten", betont Klöcker.

"Ein Ersthelfer lernt auch im Falle eines Haus-, Betriebs- oder Sportunfalls, Angehörigen oder Freunden Hilfe zu leisten." Dass diese Informationen von den Autoren der Studie nicht berücksichtigt wurden, sei umso bedauerlicher, als die ohnehin nur geringe Bereitschaft, in einem Notfall helfend einzugreifen, durch solch fehlerhafte und fragwürdige Aussagen sicherlich nicht gesteigert werde.

Die Malteser bilden jährlich mehr als 300.000 Personen in Erste Hilfe Kursen mit neuesten Methoden aus. An mehr als 350 Schulen betreuen die Malteser zudem Schulsanitätsdienste.

Hohe Caritas Auszeichnung für Kölner Malteser

Nachdem bereits ein paar verdiente Kölner Malteser im November mit dem Caritas Ehrenzeichen ausgezeichnet wurden, sind im Rahmen der Diözesanversammlung Elisabeth Hinkelmann (in Abwesenheit), Matthias Wirtz und Günther Schmitz durch den Stadtcaritasdirektor Pfarrer Franz Decker ausgezeichnet worden. Ihnen wurde für ihre langjährige Tätigkeit im Dienst am Nächsten das Ehrenzeichen der Caritas in Gold zu verleihen. Der Malteser Hilfsdienst e.V. ist ein Fachverband der Caritas und somit ist der Dienst bei den Maltesern auch ein Dienst bei der Caritas. Die gesamte Diözesanversammlung gratulierte den Geehrten.

Schramma dankt Einsatzkräften

Der Kölner Oberbürgermeister Fritz Schramma hat sich für den Einsatz der Malteser beim Großbrand in Köln-Worringen Mitte März bedankt. Auf dem Gelände der BP-Tochter INEOS waren bei dem Schaden giftige Chemikalien ausgetreten. Bis zu 1200 Einsatzkräfte hatten bei der Bewältigung geholfen. 

Schramma lobt besonders die gute und konstruktive Zusammenarbeit von Feuerwehr und Hilfsorganisationen. Schon in einer Pressemitteilung direkt nach dem Unfall hatte der Oberbürgermeister von einem eindrucksvollen Beweis für den Wert des Ehrenamtes gesprochen.

Großeinsatz für Kölner Malteser bei Chemiebrand in Dormagen

Ein Großbrand im Chemiepark Dormagen hat am Montag einen Großeinsatz der Kölner Malteser ausgelöst. Nachdem durch eine undichte Leitung das hochentzündliche Gas Ethylen ausgetreten war und sich in der Folge ein kilometerweit sichtbarer Brandherd entwickelt hatte, löste die Berufsfeuerwehr der Stadt Köln Großalarm aus. 

Für die Malteser bedeutete dies die Entsendung eines Fachberaters der Hilfsorganisationen in die Einsatzleitung der Feuerwehr sowie die Verstärkung des Regelrettungsdienstes um vier Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug und eine Schnelleinsatzgruppe Erstversorgung. Zusätzlich hielten sich Einsatzkräfte für die psychosoziale Unterstützung von Einsatzkräften und Betroffenen in Bereitschaft. 

Nachdem sich abzeichnete, dass die Löscharbeiten eine lange Zeit in Anspruch nehmen würden, wurde darüber hinaus der Verpflegungsdienst der Malteser alarmiert, um die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Hilfsorganisationen und Technischem Hilfswerk mit Verpflegung und Getränken zu versorgen. Binnen weniger Stunden bereiteten die Malteser in einem Feldkochherd etwa 700 Portionen Einsatzverpflegung zu und lieferten sie an die Einsatzkräfte im Schadensgebiet sowie die in Bereitschaft stehenden Kräfte auf den Feuerwachen im gesamten Kölner Stadtgebiet aus.  

Insgesamt waren die Malteser rund 14 Stunden mit 47 Einsatzkräften und 16 Fahrzeugen im Einsatz. Am Dienstagmorgen wurden die Malteser zudem für die Zubereitung von 400 Portionen Frühstück angefordert.

Marc Kubella zum Diakon geweiht

Marc Kubella mit roter Malteserstola - übergeben von der Stadtjugendsprecherin Daniela Egger, der stellvertretenden Stadtbeauftragten Julia Schmitz-Forte (links) und dem Ehrenmalteserjugendlichen Hans-Hermann Fitzler

Der Kölner Stadtjugendreferent Marc Kubella ist am Samstag, den 8. März 2008, in Krefeld-Hüls durch Weihbischof Karl Borsch zum Diakon geweiht geworden. Viele Malteser Jugendliche und erwachsene Malteser nahmen am feierlichen Gottesdienst teil. Gut dreißig von ihnen waren mit dem Malteser Bus angereist.

Auf dem anschließenden Empfang erhielt Diakon Kubella eine rote Malteserstola als Geschenk. Am Abend wurde er außerdem mit dem Anerkennungszeichen der Malteser Jugend für sein "herausragendes, beispielgebendes Engagement" ausgezeichnet. Kubella hatte in den vergangenen fast 30 Jahren die Stadtjugend der Kölner Malteser aufgebaut und mitgeleitet. Er ist der erste Träger des Anerkennungszeichens in der Erzdiözese Köln.

GVG - Mitarbeiter spenden für den Wohlfühlmorgen für Wohnungslose und Arme

Zum Jahresbeginn rief der Betriebsrat der Gasversorgungsgesellschaft Rhein-Erft mbH (GVG) seine Kollegen und Kolleginnen dazu auf, die Aktion "Geht doch! Kleine Taten - große Wirkung" des Radiosenders WDR 5 zu unterstützen.

Hierbei geht es um das Engagement Einzelner oder Vieler für Andere. Viele vergessen, dass es Menschen gibt, für die eine heiße Dusche, ein gut duftendes Haarwaschmittel oder ein reich gedeckter Frühstückstisch schon Luxus ist.

Deshalb wählten die GVG-Mitarbeiter unser Projekt "Wohlfühlmorgen für Wohnungslose und Arme" aus. Bis heute spendeten die Mitarbeiter der GVG Rhein-Erft 705,-- Euro.

Der Wohlfühlmorgen finden mehrmals im Jahr in der Erzbischöflichen Ursulinenschule in der Machabäerstraße in Köln
statt.

Mit der Spende werden Lebensmittel, Hygieneartikel und Kleidung für den Wohlfühlmorgen gekauft, um den Obdachlosen so einen Morgen der Abwechslung und Entspannung von ihrem Alltag zu ermöglichen.

Wir bedanken uns herzlich bei allen Spendern und versichern Ihnen, dass das Geld unmittelbar bei den Bedürftigen ankommen wird.

Weitere Informationen und die Termine finden Sie hier.

 

Malteser trauern um Großmeister Fra' Andrew Bertie

Am Abend des 7. Februar 2008 ist der Großmeister des souveränen Malteserordens, Fra' Andrew Willoughby Ninian Bertie, nach schwerer Krankheit in Rom gestorben. Mit großer Trauer reagieren die Malteser weltweit auf den Tod Seiner Hoheit und Eminenz, des Prinzen und Großmeisters des Souveränen und militärischen Hospitalordens vom Heiligen Johannes zu Jerusalem, von Rhodos und von Malta, wie der offizielle Titel Fra' Andrews lautete, der dem ältesten Ritterorden der katholischen Kirche seit April 1988 als 78. auf Lebenszeit gewählter Großmeister vorstand.

Der Großkomtur des Malteserordens, Bailli Fra' Giacomo della Torre del Tempio di Sanguinetto, wurde als Ordensstatthalter ernannt und wird das Oberhaupt des souveränen Ordens bleiben bis der neue Großmeister gewählt ist. "Der Malteser Hilfsdienst in Deutschland verliert mit Fra' Andrew jemanden, der uns Maltesern sehr verbunden war und unsere Professionalität hoch geschätzt hat. Das spirituelle Wachstum der Malteser weltweit war ihm ein Herzensanliegen", so Dr. Constantin von Brandenstein-Zeppelin, ehrenamtlicher Präsident des Malteser Hilfsdienstes in Deutschland. 

 

Abschlussbilanz Kölner Rosenmontagszug

"Der Rosenmontag war erwartungsgemäß arbeitsreich für die Kölner Hilfsorganisationen." Gesamteinsatzleiter Klaus Albert vom Malteser Hilfsdienst ist mit dem Einsatz der 519 Helferinnen und Helfer, dem Verhalten der Jecken und der Stimmung am und im Rosenmontagszug trotzdem sehr zufrieden. 204 kleinere und größere Verletzungen mussten an den 20 Unfallhilfsstellen durch Sanitäter und Ärzte von ASB, DRK, JUH und den Maltesern behandelt werden. In diesem Jahr fielen drei behandlungsbedürftige Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren auf, die zu viel Alkohol getrunken hatten. Insgesamt war bei 42 Jecken zu viel Alkohol im Spiel. Das Patientenaufkommen konnte durch die Einsatzkräfte zu jeder Zeit schnell und professionell abgearbeitet werden, so Albert. "Nur gegen das nasskalte Wetter waren wir machtlos".

58 Jecken mussten zur weiteren Versorgung in Kölner Krankenhäuser transportiert werden. Darunter ist auch ein 5jähriges Kind, das von einer Bierflasche am Kopf getroffen wurde. Dabei zog sich das Mädchen eine Kopfplatzwunde zu, die im Krankenhaus genäht werden musste. Der 12jährige Malte aus Baden-Württemberg verlor am frühen Nachmittag im Bereich der Schildergasse seinen als Mönch verkleideten Vater. Nachdem die Helfer Maltes Mutter telefonisch erreichen konnten, lotste diese dann den Vater wieder zu seinem Sohn, der in der Zwischenzeit in der Unfallhilfsstelle betreut wurde.

ZDF-Fernsehbeitrag "Sanitäter beim Rosenmontagszug" vom 05.02.2008

Radio Köln 107,1-Beitrag vom 05.02.2008

Ruhiger Einsatzbeginn beim Rosenmontagszug

Gesamteinsatzleitung / Führungsstab der Malteser in Köln-Kalk

Für 519 Einsatzkräfte der Kölner Hilfsorganisationen (Malteser, ASB, DRK und JUH) begann am Morgen der Einsatz beim Rosenmontagszug. Die ehrenamtlichen Helfer stehen entlang der Zugstrecke bereit, um bei kleinen oder größeren Blessuren schnell und professionell Hilfe zu leisten. Machtlos sind die Helfer allerdings gegen das nasskalte Wetter: ?Et kütt wie et kütt. Der Regen wird die gute Laune am Zug aber sicherlich nicht mindern?, so Gesamteinsatzleiter Klaus Albert.

Bis 13 Uhr zählten die Helfer 29 Patienten in einer der 20 Unfallhilfsstellen. Sieben Jecken mussten zur weiteren Versorgung in ein Kölner Krankenhaus eingeliefert werden. Dies sei laut Albert in Anbetracht der vielen Menschen in der Kölner Innenstadt absolut im Rahmen und entspricht den Erfahrungen aus den vergangenen Jahren.

Neben Sanitätern aus der Domstadt sind ein Teil der ehrenamtlichen Einsatzkräfte extra zum Karneval aus verschiedenen Bundesländern und sogar aus Polen, Irland und Frankreich angereist. Auch Notfallseelsorger stehen bei Liebeskummer oder Angst vor Aschermittwoch bereit.

Achtung: Die Pressestelle der Hilfsorganisationen ist bis 20 Uhr besetzt. Tel. 0171-5443310 oder 0221-9822-182. Interview- und Drehmöglichkeiten in der Einsatzleitung und in den Einsatzabschnitten sind nach Anmeldung gerne möglich.

Morgenimpuls von Diakon Dr. Zenon Szelest

Zieht die Stirne nicht so kraus,
hier im schönen Einsatzleiterhaus.
Sagt mal "cheese" und lacht dabei.
Macht euch von den Sorgen frei!
Karneval, die frohe Zeit,
macht zum Jubeln uns bereit.

Fasten ist erst später dran,
daran denke jedermann.
Und so wünsche ich euch Spaß.
Jeder gönne sich noch was.
Ruft "Alaaf", sind frohe Lieder,
und dann beten wir auch wieder.

Einsatzbilanz Schull- un Veedelszöch 2008: Ruhiger Einsatz für die Helfer

Auch Malteser aus Frankreich unterstützen die Helfer aus Köln

"Die Stimmung bei den Jecken und unseren Helfern war wie das Wetter ? heiter und sonnig". Gesamteinsatzleiter Klaus Albert vom Malteser Hilfsdienst ist mit dem Einsatz der 371 Helferinnen und Helfer der vier Kölner Hilfsorganisationen (Malteser, DRK, JUH, ASB) und dem Verhalten der Jecken bei den Schull- un Veedelszöch sehr zufrieden.

Lediglich 48 Jecken mit Blessuren (2007: 49) mussten an den insgesamt 20 Unfallhilfsstellen behandelt werden. "Sehr erfreulich war heute, dass keine Kinder und Jugendlichen bei uns wegen übermäßigen Alkoholgenusses behandelt oder betreut werden mussten". Neun Personen mussten zur weiteren Versorgung in eines der Kölner Krankenhäuser eingeliefert werden. Die Zusammenarbeit mit der Berufsfeuerwehr, so Albert, hätte wieder hervorragend funktioniert.

Zum Rosenmontag werden die Einsatzkräfte aber noch einmal deutlich aufgestockt. Dann werden 550 Helferinnen und Helfer im Falle eines Falles parat sein, um schnelle und professionelle Hilfe leisten zu können. Allen Jecken, die am Rosenmontag die Kölner Straßen bevölkern werden, rät Albert, sich auf das Wetter einzustellen: "Die Wetterdienste sagen leider auch Regenschauer für morgen voraus". Deshalb warm anziehen, damit dem Karneval nicht der große Schnupfen folgt.

Fieberkurve der Jecken steigt: Ruhe bewahren, wenn es auch schwer fällt und hektisch wird

(Köln, 1. Februar 2008): Der Countdown zum jecken Finale in Köln läuft. Die großen Umzüge am kommenden Samstag, Sonntag und Rosenmontag werden wieder mehrere hunderttausend jecke Zaungäste auf die Straßen in Köln locken, um zu feiern und ausgelassen zu sein.  Seit Tagen laufen auch bei den Helferinnen und Helfern der Malteser, des DRK, der JUH und des ASB die Vorbereitungen auf Hochtouren. Natürlich sind die Veranstalter und die Helfer durch die Erfahrungen aus den Vorjahren und vom Einsatz an Altweiber vorgewarnt. Deshalb wird dem Thema Sicherheit im Karneval schon im Vorfeld des jecken Finales ein großer Stellenwert eingeräumt. Die Malteser haben sich daher Gedanken gemacht, wie möglichst viele vermeidbare größere und kleinere Unglücke tatsächlich vermieden werden können.
 
Zunächst einmal sei es ganz wichtig, die Ruhe zu bewahren, auch wenn es schwer falle. Vor allem bei kühlen Temperaturen kann es leicht zu Problemen kommen -  nicht nur wenn es hektisch und laut wird. Die Jecken sollten auf jeden Fall darauf achten, daß sie vor und während der Umzüge ausreichend essen und trinken. Auf alle Fälle gilt: Finger weg von Hochprozentigem und erst recht von Drogen! Bei auftretenden Problemen bitte unbedingt an die Sanitätskräfte wenden! Von den beliebten "Kurzen" zum Aufwärmen raten die Malteser ab. "Das ist wie mit dem in die Hose machen: erst ist es warm, dann wird es ungemütlich", so Kai Vogelmann von den Maltesern. Generell fordern die Malteser, "keine Kurzen für die Kurzen".

Wichtig ist ferner, daß die Bekleidung dem Wetter entsprechend ausgewählt wird. Wer glaubt, wie in Rio die Hüllen fallen lassen zu müssen, der sollte zumindest nicht auf festes Schuhwerk verzichten. Gerade im Straßenkarneval sind Glasscherben häufige Unfallursachen! Hin und wieder eine heiße Tasse Tee kann nicht schaden. Achtung auch vor geworfener Kamelle. Diese geworfenen Süßigkeiten können sprichwörtlich ins Auge gehen!

Die Malteser appellieren in diesem Zusammenhang an die Vernunft der Jecken und Narren. Das bedeutet, rücksichtsvoll miteinander umzugehen und drängeln und schubsen zu vermeiden.

Die Malteser raten den Besuchern aus dem Umland, nicht alleine zu reisen. In einer Gruppe ist es einfacher, sich zu versorgen und sicherer, wenn tatsächlich etwas passieren sollte. Aber alle Einheimischen und Gäste sind aufgefordert, auf ihre Nachbarn zu achten und bei Anzeichen von Problemen unbedingt die Sicherheits-  oder Sanitätskräfte zu alarmieren, damit die betroffenen Personen versorgt werden können. Entlang der Züge sind ausreichend Helferinnen und Helfer der Hilfsorganisationen positioniert, die im Falle eines Falles angesprochen werden können.

Kinder, die im Getümmel leicht verloren gehen können, können sich ebenfalls an die Helfer wenden. Über Funk werden diese versuchen, die zuständigen Stellen zu informieren. Die Malteser wünschen viel Spaß und Freude an den tollen Tagen!


Achtung: Die Pressestelle der Hilfsorganisationen ist Sonntag (3.2.) und Rosenmontag (4.2.) von 8 bis 20 Uhr im Generalsekretariat der Malteser, Kalker Hauptstrasse 22-24 in Köln, besetzt. Wenn Sie wollen, schauen Sie doch mal rein. Für Fragen rund um die Einsätze am Sonntag und Rosenmontag stehen wir Ihnen unter der Tel. 0221 6907526(Tobias Grosch) oder Tel. 0171-5443310 (Kai Vogelmann) gerne zur Verfügung. Nach Zugende können wir Ihnen auch eine vorläufige Einsatzbilanz des jeweiligen Sanitätseinsatzes geben. Vor Ort am Zugweg stehen wir Ihnen in unserem Einsatzabschnitt selbstverständlich auch gerne für O-Töne, Interviews etc. zur Verfügung.

Kölner Hilfsorganisationen wünschen Jecken lustige und sichere Tage in Köln

Mit insgesamt über 500 ehrenamtlichen Helfern, Sanitätern und Ärzten werden die vier Kölner Hilfsorganisationen (Malteser, DRK, JUH, ASB) am Karnevals-Sonntag und Rosenmontag (3./4. Februar) für die sanitäts- und rettungsdienstliche Versorgung der Jecken entlang der großen Umzüge bereit stehen. "Diese große Anzahl an Helfern ist nötig, um für den Fall der Fälle gewappnet zu sein", erklärt Gesamteinsatzleiter Klaus Albert vom Malteser Hilfsdienst in Köln. In der Regel sind es kleinere Blessuren, die die Helfer vor allem in Atem halten. Bei rund 1,5 Millionen Jecken am Rosenmontagszug 2007 waren das über 180 Hilfeleistungen und Einsätze. "Diese Hilfeleistungen können oft ambulant in einer unserer 18 Unfallhilfstellen entlang der Zugstrecke behandelt werden". Sollte es zu ernsthafteren Verletzungen kommen, stünden ausreichend Rettungswagen und Notärzte bereit, um eine rasche Weiterbehandlung in einem Krankenhaus zu ermöglichen.
"Am Schönsten auch für uns Helfer ist es natürlich, wenn nichts passiert und jeder Jeck gesund nach hause kommt, aber das ist leider bei dieser Masse feiernder Menschen unrealistisch". Daher appellieren die vier Kölner Hilfsorganisationen an die Jecken, nur maßvoll Alkohol zu trinken und Rücksicht aufeinander zu nehmen.

Achtung: Die Pressestelle der Hilfsorganisationen ist Sonntag (3.2.) und Rosenmontag (4.2.) von 8 bis 18 Uhr besetzt. Tel. 0171-5443310

Sanitäter aus Irland, Frankreich und Polen im Karnevalseinsatz

Abschnittsleiter Axel Warstat mit den irischen Kollegen

Unter den weit mehr als 500 Sanitätern und Ärzten, die Karnevalssonntag und Rosenmontag die sanitäts- und rettungsdienstliche Versorgung der Jecken entlang der Züge sicher stellen sollen, sind dieses Jahr auch wieder ausländische Gäste. Fünf irische, sechs polnische und 6 französiche Malteser  unterstützen ihre  Kölner Kollegen aus der Domstadt. Hinzu kommen noch mehrere Duzend Helfer aus ganz NRW, Niedersachsen, Hessen und Bayern. "Diese Zusammenarbeit ist nicht neu", so Einsatzleiter Klaus Albert von den Maltesern. In den Vorjahren waren immer wieder Helfer aus dem In- und Ausland an den Rhein gekommen, um im Kölner Karneval Einsatzerfahrung zu sammeln.

Die vier Hilfsorganisationen (Deutsches Rotes Kreuz, Arbeiter Samariter Bund, Johanniter Unfallhilfe und Malteser Hilfsdienst) übernehmen entlang des Zugweges in der Altstadt in enger Abstimmung mit der Berufsfeuerwehr Köln Aufgaben des erweiterten Rettungsdienstes. Dazu wurden im Generalsekretariat der Malteser in Köln-Kalk eine Gesamteinsatzleitung und entlang des Zugweges insgesamt 18 Unfallhilfsstellen in vier Abschnitten aufgebaut. Die Helfer der vier Hilfsorganisationen sind allesamt ehrenamtlich im Einsatz.

Achtung Redaktionen: Informationen zum Einsatz der Hilfsorganisationen gibt es über den Führungsstab (Bereich S 5) am 18. und 19. 2. 2007 jeweils zwischen 8.00 Uhr und 20.00 Uhr unter der Presse-Hotline 0221-9822182 oder mobil unter 0171-5443310. Interview- und Drehmöglichkeiten in der Einsatzleitung und in den Einsatzabschnitten sind nach Anmeldung gerne möglich.

Erste Hilfe für jecke Seelen

Bei Weltschmerz und Liebeskummer hilft der Notfallseelsorger

Auch in diesem Jahr stellen die vier Kölner Hilfsorganisationen entlang des Rosenmontagszuges wieder neben der sanitätsdienstlichen auch die seelische Hilfe für die Jecken sicher. Die Malteser-Seelsorger Zenon Szelest und Peter Wiceslok und der Psychologe Rainer Lehnen stehen bereit und haben ein offenes Ohr für alle Verletzten, die durch ärztliche Kunst nicht geheilt werden können.  In erster Line wird es wieder Liebeskummer, Angst vor Aschermittwoch oder karnevalsstressbedingter Weltschmerz sein, der die Notfallseelsorger auf den Plan rufen wird. Aber in erster Linie werden Zenon Szelest und seine Kollegen das sanitäts- und rettungsdienstliche Personal der Hilfsorganisationen bei richtigen Notfällen unterstützen.

Zum Rosenmontagszug stellen die vier Hilfsorganisationen (DRK, JUH, ASB, Malteser) insgesamt über 500 Helferinnen und Helfer an 18 Unfallhilfstellen in Bereitschaft, um im Falle eines Falles schnell und professionel helfen zu können.

Achtung: Die Pressestelle der Hilfsorganisationen ist Sonntag (3.2.) und Rosenmontag (4.2.) von 8 bis 20 Uhr besetzt. Tel. 0171-5443310 oder 0221-9822-182.

Unfallfrei durch die tollen Tage

Ruhe bewahren, wenn es auch schwer fällt und hektisch wird

Der Countdown zum närrischen Finale in Köln läuft. Die großen Umzüge am kommenden Sonntag und Montag werden auch wieder mehrere hunderttausend närrische Zaungäste an die Straßen locken, um mit den Gesellschaften und Gruppen zu feiern und ausgelassen zu sein.
Seit Tagen laufen auch bei den Helferinnen und Helfern der Malteser in Köln die Vorbereitungen auf Hochtouren. Natürlich sind die Veranstalter und die Helfer durch die Erfahrungen aus den Vorjahren vorgewarnt. Deshalb wird dem Thema Sicherheit im Karneval schon im Vorfeld des närrischen Finales ein großer Stellenwert eingeräumt. Die Malteser haben sich daher Gedanken gemacht, wie möglichst viele vermeidbare größere und kleinere Unglücke tatsächlich vermieden werden können.
 
Zunächst einmal sei es ganz wichtig, die Ruhe zu bewahren, auch wenn es schwer falle. Vor allem bei angekündigten kühlen Temperaturen kann es leicht zu Problemen kommen -  nicht nur wenn es hektisch und laut wird. Die Jecken, Närrinnen und Narren sollten auf jeden Fall darauf achten, daß sie vor und während der Umzüge ausreichend essen und trinken. Auf alle Fälle gilt: Finger weg von Hochprozentigem und erst recht von Drogen! Bei auftretenden Problemen bitte unbedingt an die Sanitätskräfte wenden! Von den beliebten "Kurzen? zum Aufwärmen raten die Malteser ab. "Das ist wie mit dem in die Hose machen: erst ist es warm, dann wird es ungemütlich", so Kai Vogelmann von den Maltesern. Generell fordern die Malteser, "keine Kurzen für die Kurzen".