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Malteser Stadt Köln

Beim Bouldern neue Freunde gefunden - Malteser Integrationsprojekte

Dass man durch Teamarbeit besser hoch hinauskommt, gilt als Bergsteigerweisheit. Dass man darüber hinaus auch noch etwas über die andere Kultur lernen kann und neue Freundschaften schließt, erleben 50 Geflüchtete und Kölner Einheimische seit eineinhalb Jahren.

27.08.2018
Weihbischof Angsar Puff kommt mit Teilnehmern des Boulder-Projekts ins Gespräch, das von Ina Kraft und Jeannine Bechhaus (von rechts), Koordinatorinnen des Malteser Integrationsdienstes, geleitet wird.
Weihbischof Ansgar Puff probiert mit Ina Kraft und Jeannine Bechhaus (von rechts), Koordinatorinnen des Malteser Integrationsdienstes, einen Wrap. Foto: Erzbistum Köln/Henning Schoon
Weihbischof Ansgar Puff probiert mit Ina Kraft und Jeannine Bechhaus (von rechts), Koordinatorinnen des Malteser Integrationsdienstes, einen Wrap. Foto: Erzbistum Köln/Henning Schoon
Weihbischof Angsar Puff kommt mit Teilnehmern des Boulder-Projekts ins Gespräch, das von Ina Kraft und Jeannine Bechhaus (von rechts), Koordinatorinnen des Malteser Integrationsdienstes, geleitet wird.
Weihbischof Ansgar Puff informiert sich in der Kletterhalle Stuntwerk in Köln-Mülheim über das Boulder-Projekt des Malteser Integrationsdienstes. Foto: Erzbistum Köln/Henning Schoon
Weihbischof Ansgar Puff informiert sich in der Kletterhalle Stuntwerk in Köln-Mülheim über das Boulder-Projekt des Malteser Integrationsdienstes. Foto: Erzbistum Köln/Henning Schoon
Die Theatergruppe "Ostbrise" und die International Breakdancer sorgten mit Tanzeinlagen beim Sommerfest vor dem Stuntwerk für gute Laune. Foto: Erzbistum Köln/Henning Schoon
Die Theatergruppe "Ostbrise" und die International Breakdancer sorgten mit Tanzeinlagen beim Sommerfest vor dem Stuntwerk für gute Laune. Foto: Erzbistum Köln/Henning Schoon
Im Food Truck bereiten die Projektteilnehmenden handgemachte Wraps mit regionalen Zutaten und Rezepten aus ihrer Heimat zu. Foto: Malteser Köln
Im Food Truck bereiten die Projektteilnehmenden handgemachte Wraps mit regionalen Zutaten und Rezepten aus ihrer Heimat zu. Foto: Malteser Köln
Szenische Darstellung beim Sommerfest vor dem Stuntwerk. Foto: Malteser Köln
Szenische Darstellung beim Sommerfest vor dem Stuntwerk. Foto: Malteser Köln

Immer mittwochs treffen sie sich im Stuntwerk, einer Kletterhalle in Mülheim, bei einem Projekt des Malteser Hilfsdienstes zum Bouldern. Über das gemeinsame Sportmachen hinaus unterstützen sie sich im Alltag und helfen bei der Wohnungs- und Jobsuche.

Am Freitag hatten die Malteser in Köln zu einem Sommerfest eingeladen, um über das Boulder-Projekt und andere Angebote ihres Integrationsdienstes zu informieren. Mit dabei war der Food Truck „EAT&GREET“ der Aktion Neue Nachbarn vom Erzbistum Köln, an dem die Teilnehmer Wrap- und Falafel-Variationen nach Rezepten aus ihren Heimatländern servierten. Auch Weihbischof Ansgar Puff schaute vorbei und kam mit den Besuchern sowie Haupt- und Ehrenamtlichen ins Gespräch. „Integration geschieht zum einen über Sprache“, erklärte Puff. Zum anderen seien aber auch sportliche Freizeitangebote, wie das Boulder-Projekt, eine wichtige Möglichkeit, Barrieren abzubauen und sich gegenseitig kennenzulernen. Mit dem Food Truck wolle das Erzbistum Köln gute Ideen für die Integrationsarbeit noch bekannter machen, die an verschiedenen Orten der Diözese schon länger laufen würden, sagte Puff.

Dass die Verbindung aus Sport und lockerem Kennenlernen für das Miteinander fruchtbar sein kann, davon ist auch Jeannine Bechhaus, Koordinatorin des Malteser Integrationsdienstes, überzeugt. „Es geht beim Bouldern darum, Routen zu klettern. Die Teams feuern sich gegenseitig an und geben sich Tipps, wie sie gut durchkommen“, berichtet Bechhaus. In Pausen käme aber auch der Gedankenaustausch auf der Matte der Kletterhalle nicht zu kurz. Seit das Projekt Ende 2016 gestartet ist, hätten sich viele Teilnehmende auch privat angefreundet. „Viele, die sich vom Bouldern kennen, unternehmen etwas in ihrer Freizeit zusammen“, so Bechhaus. Dazu gehörten etwa Kinobesuche oder das Verbringen von Abenden am Rhein. Aber auch bei der Job- und Praktikumssuche, beim Deutschlernen oder der Wohnungssuche sei man sich behilflich.

Nicht nur der Food Truck „EAT&GREET“ sorgte beim Sommerfest am Stuntwerk für gute Stimmung und den Austausch zwischen den Kulturen. So gab es am Freitag auch Kostproben der Sportarten Parcours und Breakdance – weiteren Angeboten des Malteser Integrationsdienstes.

Zum Integrationsdienst der Malteser in der Stadt Köln [...]

Zum EAT&GREET Food Truck der Aktion Neue Nachbarn: www.eat-greet.de

 

Weitere Informationen

Spendenkonto: Malteser Hilfsdienst e.V. Stadt Köln  |  PAX Bank  |  IBAN: DE73 3706 0193 0102 4240 18  |  BIC / S.W.I.F.T: GENODED1PAX