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Malteser Stadt Köln

Chronik der Malteser Köln

Aufbau der Malteser in der Stadt Köln
1954 begann, mit Zustimmung des damaligen Erzbischof Se. Eminenz Josef Kardinal Frings, der Aufbau der Malteser in Köln. Damals gab es in Köln bereits zwei Standorte. Einer im Stadtzentrum von Köln und einer im rechtsrheinischen Deutz.

Erste Einsatzgliederung
Das Foto zeigt, dass bereits in den Anfängen ein Schwerpunkt der Einsatzgliederungen die Betreuung war. Mit Feldküche und Einsatzfahrzeugen sieht man darauf Malteser Helfer vor dem Dominikanerkloster in der Lindenstraße. Dort waren die ersten Räume der Diözesangeschäftsstelle, die dankenswerter-weise vom Prior und Convent dem MHD zur Verfügung gestellt wurden. 

Erster Notarztwagen

1958 wird in Köln der erste Notarztwagen (Foto) der Malteser in Dienst gestellt und vom damaligen Weihbischof Wilhelm Cleven am 01. Juni 1958 gesegnet. Dieser Notarztwagen war damals der dritte bundesweit überhaupt und wurde von den Maltesern der Berufsfeuerwehr Köln zum Einsatz zur Verfügung gestellt.

Erste große Nachkriegsübung in Köln

Im gleichen Monat, am 07.06.1958, veranstalteten die Kölner Malteser gemeinsam mit der Berufsfeuerwehr Köln die erste Katastrophenschutzübung (Foto) nach dem Krieg. Das Deutsche Fernsehen berichtete noch am gleichen Tage über die Übung, an der 346 Malteser Helferinnen und Helfer mit 19 Einsatzfahrzeugen teilnahmen. Dem Übungsszenario lag ein Absturz eines mit 28 Personen besetzten Flugzeuges auf ein Wohngebiet zugrunde, bei dem die Einsatzkräfte auch den Umgang mit speziellen Atemschutzmasken übten.

Desinfektionszug

Am 01. Juli 1971 übernimmt der Malteser Hilfsdienst in der Stadt Köln einen Desinfektionszug. Dieser verfügte damals neben einem Spezialkrankenwagen zum Transport von Patienten mit gefährlichen Infektionskrankheiten auch über eine mobile Desinfektionskammer sowie spezielle Schutzausrüstung für die 41 Einsatzkräfte des Zuges. Das Foto zeigt die Übergabe durch den Oberkreisdirektor des Kreises Köln (Dr. K. H. Gierden) an die Einsatzkräfte der Kölner Malteser.

Erster Rettungshubschrauber

Am 22. Dezember 1971 beginnt die Luftrettung in Köln mit der Übergabe des ersten Rettungshubschraubers (RTH) durch den damaligen Bundesinnenminister Hans-Dietrich Genscher an die Kölner Malteser. Schon in den Anfängen der Luftrettung bestand die Besatzung des RTH aus einem Piloten des Bundesgrenzschutzes (heute Bundespolizei), einem Arzt und einem Rettungssanitäter, die damals beide durch die Malteser gestellt wurden. In einer Übergangszeit wurde der RTH zunächst auf dem Segelsportflughafen in Leverkusen stationiert bis er dann im Oktober 1972 an den Malteser Stützpunkt im Heilig Geist Krankenhaus in Köln-Weidenpesch verlegt werden konnte.  Johannes I (heute Christoph 3) nannte sich damals der RTH, der von der Einsatzleitstelle der Malteser disponiert wurde und 1972 bereits 662 Einsätze flog.

Großeinsätze zu den Papstbesuchen in Köln

Im November 1980, anlässlich des ersten Papstbesuches von Johannes Paul II. in Köln, waren selbstverständlich die Malteser mit dabei. Damals wurde vor allem der Transport und die Betreuung von Behinderten durch die Malteser übernommen. Im Mai 1987, beim zweiten Besuch des Hl. Vaters, wurden 70.000 Gläubige während der Hl. Messe im damaligen Müngersdorfer Stadion durch die Malteser betreut. Höhepunkt der Großeinsätze und Papstbesuche war der mit Abstand größte Einsatz in der Geschichte der Malteser im August 2005 zum XX. Weltjugendtag in Köln. Hunderttausende Jugendliche aus aller Welt kamen, um Papst Benedikt XVI. zu treffen. Dabei wurden allein in Köln 19 Unfallhilfsstellen durch die Malteser betrieben und 547 Helfer eingesetzt, die 2.384 Mal Hilfe leisten mussten.

Weitere Informationen

Spendenkonto: Malteser Hilfsdienst e.V. Stadt Köln  |  PAX Bank  |  IBAN: DE73 3706 0193 0102 4240 18  |  BIC / S.W.I.F.T: GENODED1PAX