| Malteser Stadt Köln |
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Ausnahmezustand auf den Straßen Kölns![]() Zum Abschluss der Motorradsaison hatte der ev. Pfarrer Schulz am 24.10.2009 wieder zum alljährlichen Motorrad-Gottesdienst in den Altenberger Dom geladen. Dort wird den bei Unfällen verstorbenen Kradfahrern gedacht und sich für ein größeres Miteinander im Straßenverkehr eingesetzt. Die Anreise nach Altenberg erfolgte vom Bonner Verteiler aus im Rahmen einer Sternfahrt quer durch Köln. Um den Konvoi der rund 4.500 Teilnehmer sicher durch die Straßen zu leiten, wurde die Polizei u. a. durch Biker des ADAC, der Bundespolizei und der Motorradfreunde Worringen unterstützt. Auch die Malteser Kradstaffel NRW half durch die Gestellung einiger Streckenposten bei der Absicherung. Alle Verkehrsteilnehmer mussten sich in Geduld üben, dauerte doch die Absperrung durch die hohe Anzahl der Zwei- und Dreiräder pro Kreuzung/Einmündung und Übergang jeweils über eine halbe Stunde.
Malteser verpflegen Marathon-Läufer![]() Nach dem langen Einsatz am Kölner Stadtarchiv war das eine erfreuliche Abwechslung für die Feldköche der Malteser: 4.500 Portionen Nudeln sollten die Ehrenamtler für die Teilnehmer des Köln Marathons zur Pastaparty am vergangenen Samstag zubereiten. "Das war natürlich eine große Herausforderung für uns, die wir nicht alleine stemmen konnten", so Einsatzleiter Peter Röhrig von den Kölner Maltesern. Neben den vier eigenen Feldküchen aus Köln kamen weitere vier Feldküchen aus Leverkusen, Euskirchen, Wuppertal und Elsdorf in die Domstadt. Zusätzlich noch ein kompletter Feldkochlehrgang der Malteser-Schule Bonn, so dass schließlich 60 Malteser 14 Stunden lang in den großen Töpfen rührten. "Damit waren wir deutlich länger im Marathon-Einsatz als das eigentliche Teilnehmerfeld am Sonntag". Für die Getränkeausgabe sorgte die Malteser Jugend aus Köln. Neben Pasta Bolognese wurde auch auch vegetarisch gekocht. "Alles frisch und ohne zu verklumpen", freut sich Röhrig über das Ergebnis. Lohn dieses Einsatzes waren die vielen Komplimente der Marathon-Läufer am Abend der Pastaparty, aber auch der Spass, den die Helfer bei der Sache hatten.
Malteser unterstützen Resuscitation 2009 im Kölner GürzenichAm 2. und 3. Oktober 2009 ist der German Resuscitation Council (GRC) als deutscher Ableger des European Resuscitation Council (ERC) Ausrichter des internationalen Symposiums "Resuscitation 2009" in Köln. Das ERC befasst sich wissenschaftlich u.a. mit der Herz-Lungen-Wiederbelebung und instabilen kardiologischen Patienten und ist Herausgeber von Behandlungsleitlinien für Profis und Laien, die auch für die Malteser Fachbereiche Rettungsdienst und Erste Hilfe Ausbildung maßgeblich sind. Die Resuscitation 2009 beschäftigt sich in diesem Jahr mit dem Schlüsselthema "Education" (Ausbildung) und verfolgt die Frage, wie der Reanimationsgedanke in der Bevölkerung verbreitet und zum Wohle der Patienten umgesetzt werden kann. Unterstützt wird das Projekt dabei auch von den Malteser-Ausbildern Maria Fabri, Bianca Pulter und Fabien Delaporte, die die fachgerechte Herz-Lungen-Wiederbelebung im Kölner Gürzenich gemeinsam mit Kollegen anderer Hilfsorganisationen an über 400 Kölner Schülerinnen und Schüler im Alter von 12 bis 15 Jahren vermitteln und sie praktisch an 200 Reanimationsphantomen üben lassen. Malteser-Ausbildungsleiter Patrick Farrenschon ist überzeugt vom Erfolg dieser Maßnahme: "Wir widmen uns mit unserer Erste Hilfe Ausbildung bereits seit über 50 Jahren dem diesjährigen Thema des Symposiums und freuen uns, dass es auf diese Weise solch besondere öffentliche Aufmerksamkeit erfährt. Unsere Unterstützung in dieser Sache ist daher selbstverständlich". Trauer um Heinz Wahl![]() Die Kölner Malteser trauern um Heinz Wahl. Der stellvertretende Stadtbeauftragte verstarb am 18.09.2009 im Alter von 70 Jahren nach kurzer heftiger Krankheit. Die Beerdigung fand unter großer Anteilnahme der gesamten Malteser-Familie statt.
Ein Tag für das Ehrenamt 13.09.2009 - Trotz des unsicheren Wetters ließ es sich der Malteser Hilfsdienst in der Stadt Köln nicht nehmen, sich am Ehrenamtstag der Stadt Köln zu präsentieren. DankeschönEin zweiter Abend war nötig: So viele Helfer hatten sich nach dem Einsturz des Stadtarchivs am 3. März engagiert, dass Oberbürgermeister Fritz Schramma am 08.09.2009 zum zweiten "Dankeschön-Fest" ins Rathaus geladen hatte. Mehrere hundert Helfer kamen, darunter auch eine Vielzahl der Kölner Malteser. "Sie alle haben Unermessliches geleistet und damit praktische Solidarität bewiesen", bedankte sich Schramma bei den Helfern. Sie hätten durch ihren Einsatz gezeigt, "dass Menschlichkeit und Hilfsbereitschaft noch was gelten in unserer Gesellschaft." Ihr Engagement sei ein Signal gewesen, "das die Stadt im Dunkeln leuchten ließ". Für die Malteser, die vom ersten Tag des Unglückes an bis zur Bergung des letzten Archivgutes im Einsatz waren, ging damit der längste Einsatz in der Geschichte der Malteser in der Stadt Köln zu Ende. Alle Helfer bekamen eine Urkunde und eine Nachbildung des mittelalterlichen Petrus-Siegels als Münze. Malteser-Großeinsatz beim City-Festival anlässlich der Gamescom![]() In der Woche vom 19. bis 23. August 2009 feierte die Gamescom, Europas größte Messe für Computer- und Videospiele, Premiere in ihrer neuen Heimat Köln. Mit fast 245.000 Besuchern war sie für die Veranstalter ein voller Erfolg. Als ebensolcher kann auch das im Zuge der Gamescom erstmals gefeierte City-Festival in der Kölner Innenstadt gewertet werden. Am Wochenende lockten attraktive Musicacts wie DSDS-Gewinner Thomas Godoj, Monrose, Donots und The BossHoss an allen drei Tagen viele Tausend Besucher an die großen Bühnen am Rudolfplatz, am Hohenzollernring und in den Mediapark sowie zur Promotion Area am Neumarkt. Mit dabei waren auch die Malteser, die im Auftrag des Veranstalters mit insgesamt rund 180 Einsatzkräften für die sanitätsdienstliche Absicherung des Festivals sorgten. Mit einer arztbesetzten Unfallhilfsstelle und mehreren Sanitätsstationen sowie zahlreichen mobilen Erstversorgungstrupps waren die Malteser überall in der Innenstadt präsent, leisteten Erste Hilfe bei kleineren Wehwehchen und qualifizierte Erstversorgung bei akuten Erkrankungen und Verletzungen. Gleiches hatten sie bei herrlichem Wetter auch schon am Mittwoch zuvor beim abendlichen Gamescom-Eröffnungskonzert der Toten Hosen im Tanzbrunnen getan. Mit Abschluss des Einsatzes zieht Malteser-Einsatzleiter Markus Clouth eine positive Bilanz: "Insgesamt hatten wir 110 Hilfeleistungen und vier Transporte in Kölner Krankenhäuser zu verzeichnen." Dies bewege sich angesichts des hohen Menschenaufkommens und der warmen Temperaturen absolut im erwarteten Rahmen und die Anzahl der Sanitätskräfte sei zu jeder Zeit ausreichend gewesen. Hilfsgütertransport Köln-Grodno (Weißrußland)![]() Nach langer Zeit war unser Containerzug wieder im Ausland. Das Hilfskomitee Litauen-Weißrussland hat es sich zur Aufgabe gemacht, mit Hilfsgütern die Caritas in Grodno (Weißrußland) zu unterstützen. 2009 wurde beim Malteser Hilfsdienst in Köln angefragt, ob die Möglichkeit besteht, mit dem LKW die Hilfsgüter nach Weißrussland zu transportieren. Als "Cheffahrer" des 40 Tonners sagte Uli Seelhorst spontan zu. Der Plan wurde dann in die Tat umgesetzt. Der LKW wurde mit 11 Tonnen Hilfsgütern beladen. Anschließend wurden die beiden Container verplombt, um eine schnellere Abwicklung an der Grenze zu erreichen. Für Weißrussland musste eigens ein Visum im Konsulat in Bonn beantragt werden. Am 25.07.09 ging der Hilfstransport auf die Reise. Für die Ferienfahrverbote am Wochenende wurde eine Sonderfahrgehmigung ausgestellt. Der Streckenverlauf ist in Deutschland über Hannover-Magdeburg-Frankfurt/Oder vorgegeben. Auf der Tour nach Grodno an der Memel wurden hin und zurück fast 3000 km abgespult. Kölner Lichter![]() Trotz des wechselhaften Wetters haben sich 800.000 Besucher das Spektakel nicht entgehen lassen. Cinema Colonia lautete dieses Jahr das Thema der Kölner Lichter. Ein spektakuläres Feuerwerk zu den Klängen der größten Filmklassiker aller Zeiten. Und auch der Malteser Hilfsdienst war wieder dabei. Glücklicherweise ging es an der Unfallhilfsstation am Konrad-Adenauer-Ufer, direkt neben der Bastei, relativ ruhig zu. In Zusammenarbeit mit anderen Kölner Hilfsorganisationen waren an diesem Tag 294 Ehrenamtler im Einsatz. Mit insgesamt 158 Hilfsleistungen, wovon nur 26 zur weiteren Versorgung ins Krankenhaus mussten, konnten die Veranstalter eine positive Bilanz verzeichnen. Auch der Alkoholmissbrauch unter den jugendlichen Besuchern hielt sich in Grenzen. Ob Regen oder Sonne, die Jungs und Mädels vom Malteser waren wie immer mit Spaß und Freude bei der Arbeit. Und auch der Zeltabbau um ein Uhr nachts wurde mit viel Humor erledigt und das trotz zehn Stunden Arbeit. Nächstes Jahr sind sie natürlich wieder dabei wenn es heißt: Herzlich Willkommen zu den Kölner Lichtern 2010! Kölner Malteser zu Gast in Irland![]() Es ist schon eine Tradition: Seit mehreren Jahren werden die Kölner Malteser bei ihrem Einsatz an Karneval jeweils von einer Gruppe des irischen Order of Malta Ambulance Corps unterstützt. Jetzt stattete ein Trupp aus Köln einen Gegenbesuch ab und verstärkte die Reihen der irischen Malteser bei der medizinischen Absicherung des Oxegen-Festivals bei Dublin. Trotz irischen Sommerwetters (Regen...), der das Gelände zeitweise in eine Schlammgrube verwandelte, feierten an drei Tagen jeweils zwischen 70.000 und 90.000 Musikfans bis in die frühen Morgenstunden. Auch die Helfer in den Unfallhilfsstellen an den Bühnen und dem Behelfskrankenhaus (!) am Rande des Festivalgeländes waren nie unbeschäftigt und mussten sich insbesondere um zahlreiche Festivalgäste mit alkohol- und drogenbedingten Ausfallerscheinungen kümmern. Schwerere Verletzungen blieben dagegen glücklicherweise die Ausnahme. Einsatz am Kölner Stadtarchiv geht doch weiter![]() Nur wenige Wochen nachdem der Einsatz am Kölner Stadtarchiv beendet werden konnte, klingelte wieder das Telefon bei den Kölner Maltesern. Es wurde in Hohlräumen weiteres Archivgut gefunden. Das Archivgut ist in einem relativ guten Zustand, obwohl es im Erdreich und Grundwasser lag. Die Berufsfeuerwehr Köln birgt das Archivgut und übergibt es den Archivaren. Nun wird es in mühseliger Kleinarbeit für die Restaurierung vorbereitet. Die Verpflegung der dabei eingesetzten Kräfte kommt selbstverständlich von den Kölner Maltesern. Malteser Ausbildung - "Knock on" ohne out!Unter dem Motto "Knock on - Ein Schlag fürs Leben" starten die Malteser ab 1. Juli als erste Organisation ihr neues Konzept für die Breitenausbildung in Erster Hilfe. Flächendeckend wird an 480 Standorten in allen Kursen ab der zweiten Jahreshälfte der Umgang mit sogenannten automatisierten externen Defibrillatoren (AED) gelehrt. Als prominente Patin bestätigt Boxweltmeisterin Regina Halmich: "Die Hemmschwelle öffentlich erreichbare Defibrillatoren zu benutzen, ist leider sehr hoch. Die Malteser nehmen einem die Angst davor, zu helfen. Zu wissen, was man im entscheidenden Moment tun muss, ist einfach ein gutes Gefühl. Besonders wenn man weiß, dass dieses Wissen in erster Linie den Menschen zu Gute kommt, die einem am Herzen liegen. Denn die meisten Notfälle passieren zu Hause, in der Freizeit und am Arbeitsplatz." Außerhalb von Krankenhäusern ist der plötzliche Herztod die häufigste Todesursache in Deutschland. Bis zu 50 Prozent der Betroffenen weisen Kammerflimmern auf. Ausbildungsleiter Patrick Farrenschon von den Maltesern in Köln: "Wir lehren als erster Anbieter bundesweit den Umgang mit Defibrillatoren und tragen so dazu bei, die Überlebensrate zu erhöhen." Die elektrische Defibrillation, bei der mittels großflächiger Elektroden ein Stromstoß auf den Körper des Betroffenen abgegeben wird, ist die einzig wirksame Behandlung gegen das Kammerflimmern. Der Erfolg wird durch den Faktor der schnellen Hilfe bestimmt. Eine Kombination aus sofortiger Frühdefibrillation und weiterführenden Wiederbelebungsmaßnahmen erhöht die Überlebenschancen des Betroffenen um 60 Prozent. Da bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes lebenswichtige Minuten vergehen, sei es "besonders wichtig, dass die Maßnahme der Frühdefibrillation auch von Laien durchgeführt werden können", bekräftigt Farrenschon. Regina Halmich bestätigt: "Erste-Hilfe-Ausbildung bei den Maltesern - die machen jeden fit!" Die Malteser bieten individuell zugeschnittene Kurse für Betriebe und Freizeitclubs, für Senioren, junge Eltern, Erzieher und Schulklassen an. Moderne Medien sowie eine entsprechende medizinische und pädagogische Qualifikation der Malteser Ausbilder garantieren, dass man im tatsächlichen Notfall schnell und sicher helfen kann. Unter http://www.malteser-stadt-koeln.de/ausbildung.html findet man schnell einen für sich geeigneten Kurs. Natürlich kann man sich dort auch direkt online anmelden. Kölns Malteser zaubern hinter den Kulissen der BundesversammlungNächster Großeinsatz für die Feldköche nach dem Archiveinsturz Am 13./14. Juni 2009 kam in Köln in der Ursulinenschule die Bundesversammlung der Malteser zusammen, um die Weichen der Malteser für die kommenden 12 Monate zu stellen. Die 350 Bundesdelegierten konnten sich dann voll und ganz auf die ehrenamtlichen Malteser aus der Domstadt verlassen. Hinter den Kulissen der Bundesversammlung zauberte Markus Clouth und sein Team, damit sich die Delegierten möglichst wohl fühlten und alles glatt lief. Dieser Plan ging voll und ganz auf. "Unsere Feldküche war genauso im Einsatz wie Einweiser, Sanitäter und weitere Logistiker". Immerhin, so ganz einfach war es nicht, für diese Veranstaltung über 40 Helfer einzuteilen. Erst am 29. Mai endete beispielsweise für die Feldköche der Einsatz nach dem Archiveinsturz an der Severinstrasse. 20.000 Mahlzeiten hatten die Malteser seit dem 3. März zubereitet und ausgeben. "Das war der längste Einsatz in unserer Geschichte". Auch die übrigen Malteser haben an dem Wochenende trotz der Einsatzbelastung routiniert Sanitätswachdienste in Köln geleistet. "Aber natürlich sind wir stolz darauf, dass wir den Delegierten unsere Leistungsfähigkeit zeigen können". Das setze zusätzliche Kräfte frei, betonte der Leiter Einsatzdienste der Malteser. Fronleichnam in Köln
Wie im jeden Jahr bedeutete auch in diesem Jahr Fronleichnam viel Arbeit für die Kölner Malteser. Neben der Betreuung der Mülheimer Gottestracht waren die Malteser auch am Kölner Dom gefordert. Bei dem schlechten Wetter musste leider die geplante Prozession ausfallen. Neben dem Sanitätsdienst ermöglichten die Malteser mehreren Menschen mit Behinderung die Teilnahme an dem Gottesdienst am Dom. Im Anschluss an die Messe luden die Malteser zu einer stärkenden Kartoffelsuppe. Im Rahmen dieser Feier segnete der Stadtdechant Prälat Bastgen zwei neue Fahrzeuge. Zum einem einen Transporter der primär der Breitenausbildung zur Verfügung steht und zum anderem ein von der Kölner Rundschau gespendetes behindertengerechtes Fahrzeug, mit dem die Malteser ihr soziales Engagement für die Kölner weiter verstärken kann. Kölner Malteser bilden sich fort![]() Vom 08.06. bis zum 10.06. nahmen mehrere Kölner Führungskräfte an dem Fortbildungsseminar Aufgaben der Fachberater/Verbindungspersonal an der Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz (AKNZ) in Bad Neuenahr-Ahrweiler teil. Gerade der Einsatz am Kölner Waidmarkt hat gezeigt, dass das Fachwissen der Malteser gefragt ist. Um die Führungskräfte besser auf kommende Lagen gut vorzubereiten, nahmen die Kölner Malteser dieses Angebot der AKNZ war. Inhalte des Seminares waren unter anderem Aktuelles aus dem Katastrophenschutz, Anforderungen an den Fachberater, die Rolle des Fachberaters in Einsatzleitungen und ein Planspiel. Malteser feiern die Primiz "ihres" Kaplans Marc Kubella
Am Samstag, den 06.06. feierte der langjährige Stadtjugendreferent seine Heimatprimiz in St. Joseph in Köln-Poll. Marc Kubella prägte viele Jahre durch sein hohes persönliches Engagement das Bild der Malteser Jugend in der Stadt Köln. Hierfür wurde ihm unter anderem das Anerkennungszeichen der Malteser Jugend verliehen. Trotz des regnerischen Wetters (Petrus war wohl etwas sauer, dass Marc in Aachen und nicht in Köln geweiht worden ist) fanden sich viele Bekannte, Verwandte, Freunde zu diesem Erlebnis ein. Die Malteser und insbesondere die Malteser Jugend waren zahlreich vertreten. Darüberhinaus trugen die Malteser unter anderem mit Kaffee und Kuchen am Nachmittag und einer leckeren Kartoffelsuppe am Abend zu einem Gelingen der Feier bei. Am Samstag zuvor wurde Marc Kubella im Aachener Dom zum Priester geweiht. Seine erste Stelle als Kaplan führt ihn nach Krefeld. Wir wünschen Marc alles Gute und Gottes Segen für seinen weiteren Lebensweg. Möge er die Liebe Gottes weitertragen und den Maltesern in Köln stets verbunden bleiben. Einsatz am Kölner Stadtarchiv beendet
Mit einem Dankeschöngrillen am 05.06.2009 ging der längste Einsatz der Kölner Malteser zu Ende. In den letzten drei Monaten konnten sich die Kölner Malteser als verlässlicher Partner der Gefahrenabwehr in der Stadt Köln profilieren. Mit einem Grillabend wollte sich die Berufsfeuerwehr bei allen eingesetzten Kräften und Firmen bedanken. Aufgrund der hervorragenden Leistung war sofort klar, wen man für das Catering ansprechen wollte. So haben die Kölner Malteser auch das Grillen organisiert. Sowohl die Vertreter der Berufsfeuerwehr Köln als auch die Vertreter des Kölner Stadtarchivs waren voll des Lobes für den Einsatz der Kölner Malteser. "Bei diesem Einsatz haben alle Kölner Fachdienste an einem Strang gezogen, " lobte Ralf Unterstetter Stadtgeschäftsführer die Leistung aller eingesetzten Kräfte. An dieser Stelle wollen wir uns bei allen eingesetzten Kräfte aus Köln und aus unseren befreundeten Gliederungen bedanken. Eine Einsatzeinheit auf Entdeckungsreise...![]() Am 30.05.2009 hieß es Rucksack packen und Aufbrechen für eine gemischte Einsatzeinheit der Malteser in der Stadt Köln. Mit 8 Fahrzeugen und 25 Helfern ging es in Kolonne an die Mosel in das kleine Weinörtchen Erden, zwischen Wittlich und Traben-Trabach. Es sollte ein gemütliches Wochenende werden, mit Zelten, Grillen, Wein verkosten und etwas gemeinsamer Zeit im Verein auch außerhalb des Einsatzes! Das wurde es und natürlich kam auch das Praktische dabei nicht zu kurz. So fand am Sonntagmorgen zunächst eine Betreuungsübung und am Nachmittag eine Sanitätsübung statt. Geübt wurde die Errichtung einer Verpflegungsstelle mit vorliegender Registratur, Unterstützung beim Zubereiten der Verpflegung und der Umgang mit zu betreuenden Personen. Spektakulärer ging es anschließend in der Sanitätsübung zu. Als aufsichalleingestellte Sanitätsgruppe fand sich die Gruppe einem Verkehrsunfall mit sechs Verletzen, durch realistische Unfalldarstellung veranschaulicht, gegenüber. Ziel war es die Verletzten zu sichten, erstzuversorgen, in eine aufzubauende Unfallhilfsstelle zu verbringen und anschließend mit den Transportkomponenten der Sanitätsgruppe, zwei KTW-4, abzutransportieren. Trotz kleinerer Schwierigkeiten verliefen beide Übungen Reibungslos und machten sowohl Helfern als auch Statisten viel Spaß. "Nach 3 Monaten Einsatz am Waidmarkt, hatten wir zwischenzeitlich überlegt, das Übungswochenende zu verlegen, doch als der Ort feststand und nun nach dem guten Verlauf des Wochenendes, der sowohl uns als Übungsleitung, als auch den Helfern sichtlich Spaß gemacht hat, waren wir froh, dass wir es getan haben und hoffen es für die nächsten Jahre als Tradition etablieren zu können" so Christian Kümpel, Mitglied der Übungsleitung. Kölner Malteser unterstützen Düsseldorfer Kollegen beim Marathon![]() Am Sonntag, 3. Mai 2009, fand in Düsseldorf der 5. METRO-Group Marathon statt. Rund 11.000 Teilnehmer machten sich in diesem Jahr auf die 42,195 km lange Strecke quer durch das Stadtgebiet oder bewältigten im Rahmen einer Staffel ein jeweils 10 km langes Teilstück. Zur sanitätsdienstlichen Absicherung der Läufer und der rund 400.000 Zuschauer waren zahlreiche Einsatzkräfte der Hilfsorganisationen an strategischen Punkten entlang des Laufweges postiert. Mit dabei waren auch sechs Helfer der Kölner Malteser, die ihre Düsseldorfer Kollegen wie in den Vorjahren wieder tatkräftig unterstützten. Aufgeteilt in drei Zweierteams war es ihre Aufgabe an den Kilometern 5, 35 und 37 jeweils einen Erste Hilfe Posten mit einem Viertragewagen zu besetzen. Nachdem alle Sportler den Anfang der Strecke passiert hatten, wurde der vorderste Erste Hilfe Posten später auf die Zielgerade oberhalb der Rheines verlegt. Bei fast durchgehend schönem Wetter verlebten die Kölner Malteser insgesamt einen ereignisarmen Tag und hatten nur wenige Hilfeleistungen zu verzeichnen. Im nächsten Jahr sind sie sicher wieder mit von der Partie. 30. Einsatztag der Malteser am Kölner Waidmarkt![]() Am vergangenen Samstag haben die Kölner Einsatzeinheiten der Malteser wieder die Einsatzstelle Waidmarkt verpflegt. Dies war für die Malteser der 30. Einsatztag am Waidmarkt seit dem Einsturz des Kölner Stadtarchivs. An jedem Einsatztag werden bis zu 250 Einsatzkräfte am Waidmarkt und in Porz vom Frühstück bis zum Abendessen verpflegt. Am Samstag gab es für alle Einsatzkräfte und Bauarbeiter Nachmittags als Überraschung ein Eis. Auch frisch gebackene Pannekuchen und Waffeln hat es schon geben. Bei der Verpflegung ist die Bandbreite der Feldküche sehr breit. Von Gulasch mit Nudeln, über Schweinebraten mit Knödeln und Sauerkraut, bis hin zu Cordon Bleu mit Reis und Salat geben die Feldköche sich täglich große Mühe ein leckeres, frisches und abwechslungsreiches Essen den Einsatzkräften vor Ort zu bieten. Mit einem Ende des Einsatzes wird gerechnet sobald alle noch zu rettenden Akten des Archivs geborgen wurden. Mehr Mobilität für Malteser-AusbilderDie Kölner Bank eG hat dem Malteser-Stadtverband einen nagelneuen VW Fox übergeben. 6.500 Kölnerinnen und Kölner lassen sich jedes Jahr von den Ausbildern der Malteser rund um die Erste Hilfe ausbilden. 560 Kurse bieten die Malteser in der Domstadt an. "Da ist eine gehörige Portion Flexibilität und Mobilität von unseren Ausbildern gefordert", beschreibt Geschäftsführer Ralf Unterstetter die Situation. Viele tausend Kilometer sind die Malteser im Stadtgebiet mit Autos unterwegs, die zum Teil älter sind als die Lehrgangsteilnehmer. "Wir wissen, wie wertvoll die Arbeit der Malteser ist", so der Vorstandsvorsitzende der Kölner Bank, Sebastian Prinz von Schoenaich-Carolath. Das Engagement der Kölner Bank eG für die Malteser hat bereits Tradition. Bereits vor zwei Jahren unterstützte die Bank die Malteser Migranten Medizin mit einer großzügigen Spende. "Wer heute junge Menschen für das Thema Erste Hilfe interessieren und gewinnen möchte, der kann das nicht mit Methoden und Materialien von vorgestern", betont Unterstetter. Dieser Trend hat Folgen. Immer mehr Kurse werden nicht in der Malteser-Dienststelle angeboten, sondern in großen Firmen oder - wie jetzt ganz aktuell - als "Erste Hilfe Party" im privaten Umfeld. Freiwilliges Soziales Jahr als Ausbilder für Erste Hilfe![]() Zur Verstärkung unseres Ausbilderteams in Köln suchen wir einen Ausbilder für Erste Hilfe (w/m) im Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) - gerne auch als Ableistung der Wehrdienstpflicht Wir bieten:
Voraussetzungen:
Beginn: Juli oder August 2009 Ihre Bewerbung richten Sie bitte an: Malteser Hilfsdienst e.V. Rolf Schmidt als Kradmelder im Einsatz beim NATO-Gipfel![]() Am 3. und 4. April 2009 feierte die NATO bei einem Gipfeltreffen in Baden-Baden, Kehl und Straßburg (Frankreich) den 60. Jahrestag seit ihrer Gründung. An den Feierlichkeiten haben alle Staats- und Regierungschefs der 26 Mitgliedsstaaten teilgenommen. Zur rettungsdienstlichen Absicherung des Großereignisses hatte das Land Baden-Württemberg das Land Nordrhein-Westfalen um Unterstützung gebeten. Diese Unterstützung wurde u.a. in der Gestellung des Behandlungsplatzes 50 NRW aus dem Rhein-Kreis Neuss gewährt. Nach dem kurzfristigen Ausfall des Kradmelders einer anderen Hilfsorganisation sprangen die Kölner Malteser spontan ein und entsandten in Rolf Schmidt einen ihrer Kradmelder in den Einsatz. Zusammen mit einem Kradmelder der Jüchener Malteser unterstützte Schmidt vor Ort die Führung des Behandlungsplatzes. In Baden-Württemberg war der Behandlungsplatz in der Landesfeuerwehrschule Bruchsal untergebracht und bildete die taktische Reserve für unvorhergesehene Schadensfälle. Ursprünglich sollte der Verband an beiden Tagen in einem Bereitstellungsraum in Gaggenau stationiert sein. Aufgrund einer unangekündigten Großdemonstration kam es jedoch nicht dazu und der Behandlungsplatz wurde am Freitag außerplanmäßig nach Baden-Baden verlegt. Letztendlich war ein Einsatz dort aber nicht erforderlich und die Einsatzbereitschaft konnte gegen 24 Uhr beendet werden. Am Samstag stand eine mögliche Verlegung nach Kehl im Raum, daher wurde die Einsatzbereitschaft ganztägig in der Unterkunft aufrechterhalten. Ohne, dass es zu der Verlegung gekommen wäre, war eine weitere Unterstützung gegen 18 Uhr nicht mehr vonnöten und Rolf Schmidt konnten nach zwei ruhigen Einsatztagen wieder die Heimreise nach Köln antreten. Kölner Malteser präsentieren sich auf ADAC Mitgliederversammlung![]() Der ADAC Nordrhein hat am Freitag, 20.03.2009, zur alljährlichen Mitgliederversammlung in das Kongresszentrum der KölnMesse geladen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand unter anderem das Thema Hilfeleistung. Als langjähriger Kooperationspartner waren in diesem Zusammenhang auch die Malteser der Stadtgeschäftsstelle Köln mit einem Ausstellungsstand vertreten. Dort konnten sich die ADAC-Mitglieder im Bereich Ausbildung u. a. über die Gemeinschaftsaktion "Fit in Erster Hilfe" und weitere attraktive Lehrgangsangebote informieren. Darüber hinaus wurden Erste Hilfe Demonstrationen vorgeführt und wer wollte, konnte sich selbst einmal an der Wiederbelebungspuppe versuchen. Zur Information über den Rückholdienst als weiteren erfolgreichen Kooperationszweig hatten die Malteser eigens einen mit modernster Technik ausgestatteten Krankenwagen für Langstreckenverlegungen mitgebracht. Hierbei zeigte sich nicht nur ADAC-Präsident Peter Meyer begeistert von Funktionalität und Patientenkomfort und lobte die Malteser für die seit vielen Jahren bestehende gute Zusammenarbeit. Malteser beim 2. Kölner Vorsorge TagMehrere hundert Gäste nahmen am 2. Kölner Vorsorgetag im Park Inn Hotel teil. Die Kölner Malteser präsentieren sich mit einer ganz vielfältigen Palette ihrer Dienste und waren als Mitorganisatoren der Veranstaltung, vor und hinter den Kulissen aktiv. Der Kölner Vorsorgetag ist eine Initiative des Kölner Senioren Service e.V., der PAX-Bank e.G und der Kölner Bank eG. Die Veranstaltung dreht sich rund um das Thema Vorsorge. Zahlreiche Vorträge durch Fachreferenten sowie eine umfangreiche Ausstellung werden angeboten. Die Stadtgliederung Köln präsentierte sich erstmalig beim Vorsorgetag am 18. März. Mit zahlreichen Informationen, u. a. zu den Themen: Hausnotruf, Besuchs- und Begleitdienste, Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht, Testamente und Stiftungen, Weidenhof-Residenz, ambulanter Hospizdienst der Malteser Hospizgruppe "sinnan", und weiteren Schwerpunkten der Malteser Arbeit weckten die Kölner Malteser das Interesse der Besucher. Heinz Wahl, stellv. Stadtbeauftragter der Kölner Malteser zeigte sich beeindruckt von der großen Publikumsresonanz zum Vorsorgetag. Mehr als 200 vorbereitete Infomappen wurden von den Besuchern allein am Stand der Malteser mitgenommen. Ein besonderer Service der Malteser war diesmal auch ein kostenfreier Fahrdienst für Gäste, die altersbedingt und aufgrund körperlicher Schwäche nicht alleine zum Veranstaltungsort anreisen bzw. abreisen konnten. "Wir finden die Initiative vom Senioren Servicedienste Köln e.V. ganz großartig", beschreibt Ralf Unterstetter von den Maltesern die Motive des Hilfsdienstes für seine starke Beteiligung. "Unsere sozialen Dienste und ambulanten Angebote sollen Menschen möglichst lange ein selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden ermöglichen. Sollte das nicht mehr möglich sein, bieten wir auch betreute Wohnformen an, die die Bedürfnisse der betreffenden Menschen berücksichtigen". Maltesereinsatz geht weiterAm Samstagnachmittag leistete auch die Malteser Jugend Köln einen kleinen Beitrag zum Einsatz der Malteser beim Häusereinsturz in der Severinstraße. Um den Helfern, die seit Tagen im Einsatz sind, eine kleine Freude zu machen, backten sechs Jugendhelfer vier Stunden lang rund 300 Waffeln direkt am Einsatzort und servierten sie noch heiß den Arbeitern. Für die Malteser ist der Großeinsatz noch nicht vorbei. Jeden zweiten Tag, im Wechsel mit dem ASB, verpflegen die Kölner Malteser die Einsatzkräfte an der Severinstraße sowie die Helfer in der Sortierstelle in Köln-Porz. Dort werden weiterhin auf einem Firmengelände die geborgenen Dokumente des Stadtarchivs sortiert. Am Dienstag fand im Kölner Gürzenich eine Gedenkstunde für alle Betroffenen statt und im Anschluß um 18:30 Uhr ein Schweigemarsch für die Verstorbenen, bei dem die Malteser den Sanitätsdienst übernahmen. Der Kölner Caritas Direktor Frank Decker bedankt sich bei den Helfern der Malteser für Ihren unermüdlichen Einsatz in den letzten Tagen: "Ich freue mich, dass es S/sie gibt, die eine solche Organisation bereit halten, dass immer jemand da ist, wenn nichts mehr geht. Die Feuerwehr und die Polizei und viele andere sind da - Gott sei Dank! Aber was wäre wenn nicht auch einige da sind mit der direkten Aufgabe die Hungrigen zu sättigen, die Obdachlosen unter ein Dach zu bringen und die Entsetzten und Trauerenden in den Arm zu nehmen und fest zu halten, dass sie sich nicht verlieren" so Decker in seinem Dankesschreiben an die Malteser. Kein Wunder von Köln - Maltesereinsatz geht weiterEs regnet und ein kalter Wind weht am Bauzaun vor der Unglücksstelle - trotzdem sind am Donnerstagabend (12.03.09) viele Anwohner des Severinsviertels und Freunde des letzten noch Vermissten hierher gekommen. Am Abend hat die Feuerwehr eine zweite Leiche unter den Trümmern des Stadtarchivs gefunden. Das Wunder von Köln blieb aus. OB Fritz Schramma äußerte sich bereits zu dem neuen Fund: "Die ganze Stadt betrauert nun das zweite Todesopfer, das dieses schreckliche Unglück gefordert hat. Den Rettungskräften und der Polizei danke ich für ihren unermüdlichen Einsatz unter schwierigsten Bedingungen." Seit 10 Tagen sind die Malteser aus Köln ein zuverlässiger Partner der vielen hundert Einsatzkräfte. Gemeinsam mit dem DRK und dem THW verpflegen und versorgen die Helferinnen und Helfer täglich rund 350 Einsatzkräfte. Viele Feuerwehrleute, die an der Einsturzstelle des Stadtarchivs rund um die Uhr nach Opfern suchen oder historische Dokumente mit den bloßen Händen aus dem Schutt und Matsch bergen, sehen aus wie Bergleute - von oben bis unten verdreckt. Das Wetter in Köln hat die Lage für die Helfer zusätzlich erschwert. Mitte dieser Woche zogen die Malteser im Stab in der Stolberger Straße eine erste Bilanz. Nach sieben harten Einsatztagen hatten die Malteser bereits 15 Einsatzaufträge abgearbeitet, über 3.000 Essen zubereitet und ausgeteilt. 146 Personen betreut und 93 Personen transportiert, darunter 73 Altenheimbewohner, die evakuiert werden mußten. Vergangenen Dienstag erfolgte die Rückführung der Altenheimbewohnerinnen und -bewohner. Mit dem Köln-Bus und weiteren Spezialfahrzeugen kümmerten sich 30 Malteser und sechs Kollegen vom DRK um die sichere Rückkehr der älteren Menschen in ihr Zuhause. "Es war wie im Krieg", schilderte eine Bewohnerin ihre Gefühle. Ein Ende des Einsatzes ist auch nach der Bergung des zweiten Opfers noch nicht in Sicht. Der Verpflegungsauftrag für die Helfer an der Einsatzstelle wurde zunächst für eine Woche verlängert. Aber nicht nur an der Severinsstraße sind die Malteser gefordert. In Köln-Porz werden auf einem Firmengelände die geborgene Dokumente des Stadtarchivs sortiert. 70 freiwillige Helfer werden dort von den Maltesern versorgt. Darüber hinaus stellen die Malteser im Wechsel mit den anderen Hilfsorganisationen den Fachberater in der Einsatzleitung der Berufsfeuerwehr, die mit dem Einsatz der Malteser und der übrigen Hilfsorganisationen sehr zufrieden ist. Nach wie vor unterstützen alle vier Hilfsorganisationen die Berufsfeuerwehr zusätzlich bei der Besetzung von Rettungsmitteln des Sonderbedarfs. Denn bei aller Tragik an der Unglücksstelle - das Leben in der Großstadt Köln geht weiter. Häusereinsturz im SeverinsviertelIn der Kölner Innenstadt ist am Dienstag, 3. März, ein Gebäude in der Severinstraße eingestürzt, in dem das Historische Archiv der Stadt Köln untergebracht war. Teilweise eingestürzt sind auch die beiden benachbarten Wohnhäuser. Die Berufsfeuerwehr wurde um 13:58 Uhr benachrichtigt und löste Großalarm aus. Unmittelbar nach der Alarmierung waren mehrere hundert Kräfte der Berufsfeuerwehr, der Polizei, des THW und der vier Kölner Hilfsdienste im Einsatz. Darunter in Spitzenzeiten 105 Malteser. In der Geschäftsstelle in der Stolbergerstrasse wurde kurz nach der Alarmierung ein Stab eingerichtet, um die eigenen Kräfte zu koordinieren. Die Suche nach möglicherweise Verschütteten - nach Hinweisen von Augenzeugen könnten das zwischen zwei und fünf Menschen sein - gestaltet sich laut Feuerwehrchef Stephan Neuhoff als schwierig, da die benachbarten Gebäude des Historischen Archivs weiterhin einsturzgefährdet sind und unter der Unglücksstelle ein Hohlraum liegt, wodurch ein Absacken des Erdbodens zu befürchten ist. Bei dem Hohlraum handelt es sich um ein Gleiswechselbauwerk, das für die U-Bahn erstellt wurde. Seit gestern Nachmittag werden große Mengen Beton in den Raum gepumpt. Erst nach Verfüllung des Hohlraumes ist ein gefahrloseres Betreten der Unglücksstelle möglich. Bevor mit der Suche nach möglicherweise Verschütteten begonnen werden kann, müssen zunächst die Dachreste der Gebäude gesichert werden. Das galt auch für einen Baukran, der umzustürzen drohte. Die Caritas ließ deshalb kurzfristig gegen 19 Uhr ein benachbartes Altenheim räumen. Die 74 teilweise dementen Bewohner wurden von den Malteser Betreuungsgruppen und dem DRK in Krankenwagen und Bussen in andere Altenheime gebracht. Der ELW der Malteser war zur Koordinierung der Evakuierung genauso vor Ort wie die Technik-Gruppe, die das Caritasgelände ausleuchtete. Ferner leuchtete die Malteser Technik-Gruppe in der Nacht die Einsatzleitung der Berufsfeuerwehr aus. Im Einsatz waren auch von Einsatzbeginn bis in die frühen Morgenstunden Malteser mit mehreren NEF und RTW, die den Sonderbedarf der Stadt Köln abdeckten. Die SEG der Malteser konnte bereits am frühen Nachmittag ihren Einsatz beenden. Die Feldküche bereitete über 400 warme Mahlzeiten und mehrere hundert Liter Heißgetränke für die Einsatzkräfte zu. Am Einsatzort wurden zwei beheizte Verpflegungsstellen eingerichtet und betrieben. Eine Verpflegungsgruppe der Malteser richtete eine Verpflegungsstelle im Bereitstellungsraum ein. Der Verpflegungseinsatz dauert auch heute noch an. An einem Konzept für die nächsten Tage wird zur Zeit im Stab in der Stolbergerstrasse gearbeitet. Zur Ursache des Unglücks gibt es noch keine abgesicherten Hinweise. Die Untersuchungen laufen. Nach dem bisherigen Kenntnisstand hat ein Erdrutsch in dem Gleiswechselbauwerk unterhalb des Archivs dazu geführt, dass das Gebäude eingestürzt ist. Im Umkreis der Unglücksstelle wurden alle Gebäude evakuiert. Stadtdirektor Guido Kahlen lobte in einer Pressekonferenz die schnelle und effektive Arbeit aller Kräfte an der Unglücksstelle. Er betonte: "Wir tun hier alles dafür, schnell das Schicksal möglicher Verschütteter zu klären". Oberbürgermeister Fritz Schramma hat seinen Urlaub abgebrochen, um sich heute früh gegen 7.30 Uhr vor Ort in Köln selbst ein Bild der Lage machen zu können. Kölner Rosenmontagszug / Abschlussbilanz Sanitätsdienst"Der Rosenmontag war erwartungsgemäß arbeitsreich für den Sanitätsdienst". Gesamteinsatzleiter Klaus Albert vom Malteser Hilfsdienst ist mit dem Einsatz der 544 Helferinnen und Helfer, dem Verhalten der Jecken und der Stimmung am und im Rosenmontagszug trotzdem sehr zufrieden. 212 kleinere und größere Verletzungen mussten an den 21 Unfallhilfsstellen durch Sanitäter und Ärzte von den Maltesern, ASB, DRK und JUH behandelt werden. Für 54 Jecken endete der Rosenmontagszug in Kölner Krankenhäusern. Die Themen Alkohol und Gewalt spielten beim Rosenmontagszug laut Albert aus Sicht der Malteser keine besonders große Rolle. Acht Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren mussten durch den Sanitätsdienst versorgt werden, ebenfalls acht Mal kamen die Seelsorger und Psychologen, vornehmlich wegen Liebeskummer zum Einsatz. Diese Zahl bewegt sich auf dem Niveau der Vorjahre. Das Patientenaufkommen konnte durch die Einsatzkräfte zu jeder Zeit schnell und professionell abgearbeitet werden, so Albert. Die Zusammenarbeit mit Polizei, Berufsfeuerwehr und Rettungsdienst habe wieder sehr gut funktioniert. Rosenmontagszug / Lage bis 13 Uhr![]() Für 514 Einsatzkräfte der Malteser sowie von ASB, DRK und JUH begann am Morgen der Einsatz beim Rosenmontagszug. Die ehrenamtlichen Helfer stehen entlang der Zugstrecke bereit, um bei kleinen oder größeren Blessuren schnell und professionell Hilfe zu leisten. Machtlos sind die Helfer allerdings gegen das nasskalte Wetter: "Et kütt, wie et kütt. Das Wetter wird die gute Laune am Zug aber sicherlich nicht mindern", so Gesamteinsatzleiter Klaus Albert vom Malteser Hilfsdienst. Bis 13 Uhr zählten die Helfer 38 Patienten in einer der 21 Unfallhilfsstellen. Sieben Jecken mussten zur weiteren Versorgung in ein Kölner Krankenhaus eingeliefert werden. Dies sei laut Albert in Anbetracht der vielen Menschen in der Kölner Innenstadt absolut im Rahmen und entspricht den Erfahrungen aus den vergangenen Jahren. Neben Sanitätern aus der Domstadt sind ein Teil der ehrenamtlichen Einsatzkräfte extra zum Karneval aus verschiedenen Bundesländern und sogar aus Polen, Irland und Monaco angereist. Auch Notfallseelsorger stehen bei Liebeskummer oder Angst vor Aschermittwoch bereit. Neben dem Sanitätsdienst stellen die Hilfsorganisationen zusätzlich 16 Rettungswagen und 4 weitere Notärzte für den Regelrettungsdienst der Stadt Köln. Sonnige Stimmung bei Regenwetter - positive Bilanz des Sanitätsdienstes bei den Schull- un Veedelszöch"Der echte kölsche Jeck lässt sich auch von nasskaltem Wetter nicht beeindrucken. Die Stimmung der jungen und alten Teilnehmer und Besucher war heiter und sonnig." Gesamteinsatzleiter Klaus Albert vom Malteser Hilfsdienst zieht eine positive Bilanz des Einsatzes bei den Schull- un Veedelszöch. Über 400 Helferinnen und Helfer der vier Kölner Hilfsorganisationen (Malteser, DRK, JUH, ASB) mussten lediglich 47 Jecken mit Blessuren (2008: 48) versorgen. Für sieben Jecke endete der Karnevalssonntag in einem der Kölner Krankenhäuser. Fünfmal leisteten die Notfallseelsorger der Malteser "Erste Hilfe für die jecke Seele". Sehr erfreulich ist für die Malteser, dass bei den Schull- un Veedelszöch keine Kinder und Jugendlichen wegen übermäßigen Alkoholgenusses behandelt oder betreut werden mussten. Nach den Negativ-Schlagzeilen der vergangenen Tage dürfte das Balsam für die Seelen der Offiziellen des Kölner Karnevals und der Stadt Köln sein. Zum Rosenmontag werden die Einsatzkräfte aber noch einmal deutlich aufgestockt. Dann werden über 500 Helferinnen und Helfer an 21 Unfallhilfsstellen entlang des Zugweges im Falle eines Falles parat sein, um schnelle und professionelle Hilfe leisten zu können. Darüber hinaus stellen die Hilfsorganisationen 20 zusätzliche Rettungsmittel für den Regelrettungsdienst der Stadt Köln. Allen Jecken, die am Rosenmontag die Kölner Straßen bevölkern werden, rät Albert, sich auf das Wetter einzustellen: "Die Wetterdienste sagen leider auch Regenschauer für morgen voraus". Deshalb warm anziehen und Finger weg von Hochprozentigem, damit dem Karneval nicht der große Schnupfen folgt. Achtung Redaktionen: Die Pressestelle der Hilfsorganisationen ist Rosenmontag (23.2.) von 8 Uhr bis Zugende besetzt. Im Führungsstab der Malteser (im Malteser-Generalsekretariat, Kalker Hauptstr. 22-24 in Köln) erreichen Sie Pressesprecher Tobias Grosch unter der Tel. 0221-9822182. An der Unfallhilfsstelle Zeppelinstr. Ecke Am alten Posthof (Anfahrt über Neumarkt) stehen Ihnen ferner zwei Presse-Ansprechpartner der Malteser zur Verfügung. Diese sind mit grünen Westen gekennzeichnet. Sie erreichen Patrick Farrenschon im Einsatz mobil unter Tel. 0170-2204286 und Kai Vogelmann unter Tel. 0171-5443310. Erste Hilfe für die jecke Seele![]() Bei Weltschmerz und Liebeskummer hilft der Notfallseelsorger Auch in diesem Jahr stellen die vier Kölner Hilfsorganisationen entlang des Rosenmontagszuges wieder neben der sanitätsdienstlichen auch die seelische Hilfe für die Jecken sicher. Malteser-Seelsorger Zenon Szelest steht mit zwei Kollegen bereit und hat ein offenes Ohr für alle Verletzten, die durch ärztliche Kunst nicht geheilt werden können. Erfahrungen aus den Vorjahren zeigen, dass es sich wieder um Liebeskummer, Angst vor Aschermittwoch oder karnevalsstressbedingter Weltschmerz handelt, der den Notfallseelsorger auf den Plan rufen wird. Aber in erster Linie werden Zenon Szelest und sein Team das sanitäts- und rettungsdienstliche Personal der Hilfsorganisationen bei richtigen Notfällen unterstützen. Am Rosenmontagszug stellen die vier Hilfsorganisationen (Malteser, DRK, JUH, und ASB) über 500 Helferinnen und Helfer an 20 Unfallhilfsstellen in Bereitschaft, um im Falle eines Falles schnell und professionell helfen zu können. Sanitäter aus Irland, Monaco und Polen im Karnevalseinsatz![]() Unter den über 830 Sanitätern und Ärzten, die Karnevalssonntag und Rosenmontag die sanitäts- und rettungsdienstliche Versorgung der Jecken entlang der Züge sicher stellen sollen, sind dieses Jahr auch wieder ausländische Gäste. Malteser aus Irland und Polen sowie Rotkreuz-Helfer aus Monaco unterstützen ihre Kollegen aus der Domstadt. Hinzu kommt noch Unterstützung aus ganz NRW, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Berlin und Bayern. "Diese Zusammenarbeit ist nicht neu", so Einsatzleiter Klaus Albert von den Maltesern. In den Vorjahren waren immer wieder Helfer aus dem In- und Ausland an den Rhein gekommen, um im Kölner Karneval Einsatzerfahrung zu sammeln. Die vier Hilfsorganisationen (Malteser, DRK, ASB und JUH) übernehmen entlang des Zugweges in der Altstadt in enger Abstimmung mit der Berufsfeuerwehr Köln Aufgaben des erweiterten Rettungsdienstes. Dazu wurden im Generalsekretariat der Malteser in Köln-Kalk eine Gesamteinsatzleitung und entlang des Zugweges insgesamt 20 Unfallhilfsstellen in vier Abschnitten aufgebaut. Die Helfer der vier Hilfsorganisationen sind allesamt ehrenamtlich im Einsatz. Kölner Hilfsorganisationen wünschen Jecken lustige und sichere Tage in Köln![]() Über 800 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer für den Fall der Fälle im Einsatz Mit insgesamt 830 ehrenamtlichen Helfern, Sanitätern und Ärzten werden die vier Kölner Hilfsorganisationen (Malteser Hilfsdienst, Deutsches Rotes Kreuz, Johanniter-Unfall-Hilfe, Arbeiter-Samariter-Bund) am Karnevals-Sonntag und Rosenmontag (22./23. Februar) für die sanitäts- und rettungsdienstliche Versorgung der Jecken entlang der großen Umzüge bereit stehen. Die Einsätze werden von den Maltesern in enger Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst und der Berufsfeuerwehr der Stadt Köln geführt. Zusätzlich zu den Einsatzkräften des Sanitätsdienstes stellen die vier Hilfsorganisationen weitere Rettungsmittel (Notarzteinsatzfahrzeuge und Rettungswagen) zur Verstärkung des Rettungsdienstes der Stadt Köln. Alleine am Rosenmontag zusätzliche 20 Spezialfahrzeuge. "Diese große Anzahl an Helfern und Rettungsmitteln ist notwendig, um für den Fall der Fälle gewappnet zu sein", erklärt Gesamteinsatzleiter Klaus Albert vom Malteser Hilfsdienst in Köln. In der Regel sind es kleinere Blessuren, die die Helfer vor allem in Atem halten. "Diese Hilfeleistungen können oft ambulant in einer unserer 20 Unfallhilfstellen entlang der Zugstrecke behandelt werden". Sollte es zu ernsthafteren Verletzungen oder Erkrankungen kommen, stünden ausreichend Rettungsmittel und Notärzte bereit, um eine rasche Weiterbehandlung in einem Krankenhaus zu ermöglichen. "Am Schönsten auch für uns Helfer ist es natürlich, wenn nichts passiert und jeder Jeck gesund über die tollen Tage kommt. Aber das ist leider bei dieser Masse feiernder Menschen unrealistisch". Daher appellieren die vier Kölner Hilfsorganisationen an die Jecken, nur maßvoll Alkohol zu trinken und Rücksicht aufeinander zu nehmen. Achtung: Die Pressestelle der Hilfsorganisationen ist Sonntag (22.2.) und Rosenmontag (23.2.) jeweils von 8 Uhr bis Zugende besetzt. Im Führungsstab erreichen Sie Pressesprecher Tobias Grosch unter der Tel. 0221-6907526 oder 0221-9822181. In der Altstadt stehen Ihnen ferner zwei Presse-Ansprechpartner der Malteser zur Verfügung. Diese sind mit grünen Westen gekennzeichnet. Sie erreichen Patrick Farrenschon im Einsatz mobil unter Tel. 0170-2204286 und Kai Vogelmann unter Tel. 0171-5443310. Malteser befürworten null Toleranz im Karneval![]() "Kein Verkauf von alkoholhaltigen Getränken an Kinder und Jugendliche" Kurz vor dem Start in die heiße Phase des Straßenkarnevals appellieren die Malteser in NRW wieder an die Büdchen- und Kioskbetreiber, den Einzelhandel und die Schankbetriebe, keine alkoholischen Getränke an Kinder und Jugendliche zu verkaufen oder auszuschenken. Aber auch Eltern sollten gerade jetzt ihre Aufsichtspflicht ernst nehmen. Übermäßiger Alkoholkonsum von Jugendlichen sei eine Schattenseite im Karneval. Hochprozentiges und Alkoholmischgetränke übten auf Jugendliche eine unwahrscheinliche Anziehungskraft aus, welche durch Gruppendruck und öffentliche Ereignisse wie beispielsweise den Karneval zusätzlich verstärkt würden, so Kai Vogelmann von den Maltesern in NRW. Die Malteser begrüßen daher die "null Toleranz Linie" der Polizei und Ordnungsämter gegenüber Kindern und Jugendlichen sowie dem Einzelhandel ausdrücklich. "Es ist alarmierend, wie häufig dennoch Jugendliche und junge Erwachsene nach übermäßigem Alkoholkonsum von unseren Sanitätern und Ärzten versorgt werden müssen", so Vogelmann weiter. Dabei hätte das Brauchtum mit den Exzessen wenig zu tun. "Leider wird heute fast jeder Anlass genutzt, zu tief ins Glas zu schauen". Es gilt unter Jugendlichen weit verbreitet als "cool", wenn man seinen Kumpels berichten kann, wie "dicht" man am Vortag wieder war. Vor allem Mädchen und junge Frauen würden die Risiken und Gefahren leichtfertig unterschätzen, die unbedachter Umgang mit alkoholischen Getränken mit sich brächten. "Nicht nur das eigene Verletzungsrisiko steige mit der Promillezahl, sondern auch die Gefahr, Opfer eines Verbrechens zu werden". Eine anhaltende und verstärkte Aufklärung über die Risiken des Umgangs mit alkoholischen Getränken sei genauso nötig wie die Kontrolle deren Ausschanks und Verkaufs. Über 23.000 junge Menschen zwischen 10 und 20 Jahren wurden vergangenes Jahr laut der Drogenbeauftragten der Bundesregierung volltrunken in Kliniken gebracht - deutlich mehr als in den Vorjahren. |
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